Polizei

Mit Bombe in Grundschule gedroht

Ein Jugendlicher soll aus Langeweile auf dem Anrufbeantworter einer Schule die Nachricht hinterlassen haben, auf dem Schulgelände eine Bombe platziert zu haben.

Die Polizei hat einen Jugendlichen aus Büdingen im Wetteraukreis gefasst, der mit einer Bombe in einer Grundschule im nordrhein-westfälischen Neuss gedroht haben soll. Der 17-Jährige habe die Tat, die fast fünf Monate zurückliegt, gestanden, teilten die Ermittler in Neuss mit.

Er habe Ende Mai nachts zwei Anrufe auf dem Anrufbeantworter der Schule hinterlassen und behauptet, auf dem Schulgelände eine Bombe platziert zu haben. Dies hatte Folgen: Die Schule war evakuiert worden und ein Sprengstoffspürhund kam zum Einsatz.

Der 17-Jährige habe keinen Bezug zu Neuss, sich jedoch in der Tatnacht in einem anonymen Chat mit einer Person unterhalten, die sich über ihre Schulzeit in Neuss beschwert habe. Aus purer Langeweile habe er die betreffende Schule recherchiert und die Drohungen hinterlassen. Mittlerweile bereue er dies.

Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Außerdem kommen womöglich Regressansprüche auf ihn zu. (dpa)

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