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Kriminalität

Missbrauchsverdacht gegen ehemaligen Schuldirektor

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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46-Jähriger aus Osthessen soll sich an mehreren Kindern vergangen und kinderpornografisches Material im Internet verbreitet haben

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen einen früheren Grundschuldirektor aus Osthessen wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs. Gegen den 46-Jährigen bestehe auch der Verdacht des Missbrauchs von Schutzbefohlenen und der Verbreitung von kinderpornografischem Material im Internet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit und bestätigte damit einen Bericht von Osthessen-News.

Eben durch jene Verbreitung des kinderpornografischen Materials waren die Behörden dem Mann auf die Schliche gekommen. Die Nichtregierungsorganisation NCMRC (National Center for missing and exploited children) in den USA hatte die IP-Adresse des Mannes von einem Internetprovider erhalten und an das Bundeskriminalamt (BKA) in Deutschland weitergeleitet. Das BKA betraute daraufhin die Zentralstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität (ZIT) bei der Generalstaatsanwaltschaft mit den Ermittlungen. Diese stünden noch ganz am Anfang, sagte ein Sprecher am Mittwoch auf FR-Anfrage. Es sollen mehrere Kinder betroffen sein. Wie viele und in welchem Zeitraum müsse die Auswertung der beim Tatverdächtigen sichergestellten elektronischen Speichermedien zeigen.

Der 46-Jährige sitzt bereits seit Mitte Dezember in Untersuchungshaft. Dies könnte ein Indiz für den Umfang des Verfahrens sein. Untersuchungshaft wird nur bei Verdunklungs-, Wiederholungs- und Fluchtgefahr angeordnet. Angaben zum Haftgrund machte der Sprecher nicht.

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