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Volker Bouffier.

Forsa

Ministerpräsident Bouffier gewinnt an Beliebtheit

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat laut einer Umfrage an Beliebtheit in der Bevölkerung hinzugewonnen.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat deutlich an Beliebtheit gewonnen. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Forsa für die Fernsehsender RTL und NTV hervor.

Danach ist eine Mehrheit von 54 Prozent der Hessinnen und Hessen mit der Arbeit des Christdemokraten zufrieden, der in Wiesbaden eine Regierung der CDU mit den Grünen anführt. Unzufrieden äußerten sich 39 Prozent, der Rest gab keine Meinung kund. Am unbeliebtesten ist Bouffier unter Anhängern der Linken (23 Prozent) und der SPD (34 Prozent).

Vor einem Jahr war Bouffiers Arbeit noch deutlich kritischer beurteilt worden. Damals hatten sich mehr Befragte mit ihm unzufrieden gezeigt als zufrieden. Der Anteil der Zufriedenen lag bei 44 Prozent, zehn Punkte weniger als jetzt. Bouffier machte den drittgrößten Sprung nach oben nach dem Bayern Markus Söder (CSU) und dem Saarländer Tobias Hans (CDU).

Mit seinem aktuellen Wert rückte Bouffier auf Platz sechs unter 15 der 16 deutschen Ministerpräsidenten vor. An der Spitze der Liste steht der baden-württembergische Landeschef Winfried Kretschmann (Grüne) mit einer Zustimmung von 73 Prozent. Unbeliebtester Ministerpräsident ist der Berliner Michael Müller mit nur 27 Prozent. Bremen wurde nicht berücksichtigt, da dort ein Personalwechsel an der Regierungsspitze unmittelbar bevorsteht.

Die Menschen seien am zufriedensten mit ihren Ministerpräsidenten, wenn es ihnen gelinge, Vertrauen auch bei Anhängern anderer Parteien zu gewinnen, erläuterte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Für die Erhebung befragte sein Institut nach eigenen Angaben bundesweit fast 8000 Menschen, etwa 500 je Bundesland. Für die Werte der Ministerpräsidenten wurden dabei nur die Einwohner des jeweiligen Bundeslandes ausgewertet. (mit dpa)

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