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Ein Mann zündet einen Feuerwerkskörper an.

Feuerwerk in Hessen

Minister warnt vor llegalem Feuerwerk

Illegal verkauftes und selbstgebasteltes Feuerwerk kann gefährlich sein. Die Hessen sollten daher nur geprüfte Feuerwerkskörper in Deutschland erwerben.

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) vor illegalem und selbstgebasteltem Feuerwerk gewarnt. Kauf und Verkauf seien nicht nur verboten, betonte Grüttner am Donnerstag in Wiesbaden. Es bestehe auch eine erheblich Gefahr für Verletzungen, Unfälle und Schäden. Deshalb sollten nur geprüfte Feuerwerkskörper in Deutschland gekauft werden.

Diese werden nach Angaben des Ministers in zwei Kategorien eingeteilt. Feuerwerkskörper mit dem Kürzel F2 wie Raketen, Fontänen und Knallkörper dürften nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben und von diesen gezündet werden. Feuerwerksartikel der Kategorie F1 wie Wunderkerzen und Tischfeuerwerk könnten dagegen ganzjährig gekauft und auch bereits von Zwölfjährigen abgebrannt werden.

Grundsätzlich gelte, dass Pyrotechnik nur am 31. Dezember und 1. Januar und dabei nicht in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden dürfen. Außerdem sei es verboten, Raketen auf Menschen, Tiere, Gebäude oder Fahrzeuge zu richten, mahnte der Minister. Böller, Knaller, Kanonenschläge und Fontänen sollten zudem nie in der Hand gezündet oder unkontrolliert von sich geworfen werden. (dpa)

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