Frankfurt/Main

Mineral „Breyit“ nach Frankfurter Forscher benannt

Der Frankfurter Mineraloge Gerhard Brey wird mit einem nach ihm benannten Gestein geehrt. Das „Breyit“ kommt in Diamanten aus großer Tiefe vor, wie die Goethe-Universität Frankfurt am Montag mitteilte.

Der Frankfurter Mineraloge Gerhard Brey wird mit einem nach ihm benannten Gestein geehrt. Das „Breyit“ kommt in Diamanten aus großer Tiefe vor, wie die Goethe-Universität Frankfurt am Montag mitteilte. Gerhard Brey gilt als einer der Pioniere der experimentellen Petrologie (Steinkunde) unter Hochdruckbedingungen. Das „Breyit“ entsteht, wenn ein Kalzium-Silizium-Perowskit im Unteren Erdmantel in einen Diamanten eingeschlossen wird und mit diesem über Vulkane an die Erdoberfläche gelangt.

Unterwegs wandelt sich das ursprüngliche Mineral in eine neue und unter geringerem Druck stabile Kristallstruktur. Die Einschlüsse in Diamanten liefern Erkenntnisse über Teile des Erdinneren, die nicht durch Bohrung erreicht werden können. Nach Angaben der Universität gehört der inzwischen pensionierte, 71-jährige Frankfurter Professor zu den ersten Forschern, die auf diesem Gebiet aktiv waren.

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