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Es geht vor allem erst einmal um die Ausstattung mit einem schnellen Internetzugang und WLAN im Gebäude oder zumindest in einzelnen Klassenräumen.

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Millionen Euro für Beamer und WLAN an Hessens Schulen

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Hessische Schulen profitieren vom Digitalpakt. Ab sofort können die Förderanträge gestellt werden. Es geht um viel Geld.

Die Umsetzung des Digitalpakts ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ab sofort können die staatlichen und privaten Schulträger Anträge auf Förderung stellen. Es geht um eine Menge Geld. Aber ganz so einfach ist es nicht.

Kultusminister Alexander Lorz gab zusammen mit seinen Kabinettskollegen Thomas Schäfer (Finanzen) und Kristina Sinemus (Digitales, alle CDU) am Montag das Startsignal für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Hessens Schulen. Fünf Milliarden Euro hat der Bund den Ländern insgesamt für die Jahre 2019 bis 2024 zugesagt. Die Länder selbst müssen noch einmal 500 Millionen Euro aufbringen.

Hessen erhält 372 Millionen Euro aus dem Digitalpakt, also etwa 74 Millionen Euro im Jahr. Je Schüler sind das etwa 93 Euro pro Schuljahr. Das Land hat den Betrag aufgestockt, so dass statt der 372 Millionen Euro fast 500 Millionen in Hessen zur Verfügung stehen. Der Bund zahlt 75 Prozent, Land und Kommunen je 12,5 Prozent.

Dabei geht es vor allem erst einmal um die Ausstattung mit einem schnellen Internetzugang und WLAN im Gebäude oder zumindest in einzelnen Klassenräumen. Auch digitale Tafeln mit Beamern, sogenannte Smartboards, sowie Tablet-Computer können von dem Geld angeschafft werden.

Schulen, die Geld aus dem großen Topf erhalten wollen, müssen ein Medienbildungskonzept vorlegen. Nur dann kann überhaupt ein Förderantrag durch den zuständigen Schulträger gestellt werden. Die Schulen werden dabei von den Fachberatungsstellen an den Staatlichen Schulämtern unterstützt. Zum Digitalpakt gehört auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte durch das Land.

Umgesetzt wird das Förderprogramm von der Wirtschaft- und Infrastrukturband Hessen. Dort stehen Ansprechpartner zur Verfügung und sie stellt auch die Mittel bereit. Weitere Informationen gibt es unter wibank.de.

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