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Messe informiert über alternatives Wohnen

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In Usingen werden Projekte vorgestellt

hochtaunus - Zur Veranstaltung „Die alternative Wohnmesse“ lädt die „AG Wohnen“ des Sozialraumprojekts Usinger Land für kommenden Samstag, 17. September, in die Mensa der Christian-Wirth-Schule nach Usingen ein. Von 11 bis 14 Uhr präsentieren die Organisatoren dort Initiativen, die sich mit alternativem und zukünftigem Wohnen beschäftigen, ihre Projekte und Angebote. Besucherinnen und Besucher können sich über neue Wohnformen, genossenschaftliche Wohnprojekte und Mehrgenerationenhäuser informieren.

Herausforderungen wie demografischer Wandel und kontinuierlich wachsende (Immobilien- und Miet-)Preise machen auch vor dem Thema „Wohnen“ nicht Halt. Große, leerstehende, nicht barrierefrei gestaltete Häuser stehen fehlendem Wohnraum für Familien gegenüber. Gleichzeitig entsteht der Wunsch nach familiärer Gemeinschaft, auch in der zweiten Lebenshälfte, dem sich Ideen wie gemeinschaftliches Wohnen im Alter annähern. Denn während es einerseits immer schwieriger wird, eine geeignete Wohnung zu finden, gibt es an anderer Stelle Menschen, die alleine in großen Häusern leben und sich sorgen, wie sie im Alter möglichst lange im eigenen Haus bleiben und leben können.

Ziel der Organisatoren ist es deshalb, nicht nur Informationen, sondern vor allem auch Erfahrungen und Kontakte zu vermitteln. Zudem bieten Vorträge und Fragerunden die Gelegenheit, sich über eigene und neue Visionen auszutauschen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich konkreten Initiativen anzuschließen.

Auf der Veranstaltung präsentieren zahlreiche Aussteller an Ständen ihre Ideen und Angebote. Mit dabei sind unter anderem die Behindertenhilfe Hochtaunus mit dem Angebot Betreutes Wohnen Usinger Land, die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)t, das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V., die Stiftung PERSPEKTIVE Wohnen, die „Unser Oberhof e.G.“ und der Vermittlungsservice Brinkmann - „Liebevoll Zuhause betreut“. Ergänzt wird das breite Informationsspektrum durch Vorträge zu den Themen „Gemeinsam älter werden“, „Start eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts“, „Gemeinschaftliche Immobilienfinanzierung“ und dazu, was „die sogenannte 24-Stunden-Betreuung“ leistet. Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

Ausgehend von den benannten Beobachtungen und angestoßen vom Sozialraumprojekt Usinger Land des Caritasverbandes Hochtaunus, hat sich im letzten Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich näher mit der Wohnsituation im Usinger Land auseinandersetzt. „Mit der alternativen Wohnmesse möchten wir das Forum erneut öffnen und die Menschen im Usinger Land einladen, mitzudiskutieren und sich einzubringen“, erklärt Ute Lehnhoff, Mitarbeiterin im Sozialraumprojekt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. red

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