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Teilnehmer einer Demonstration gegen rechten Terror laufen mit einem Plakat mit der Aufschrift "Gegen Rassismus und rechten Terror" durch ein Wohngebiet.

Nach Anschlag

200 Menschen demonstrieren gegen Rassismus

Zu der Protestkundgebung hatte die Gruppe Antifa Kollektiv 069 (AK.069) aufgerufen. Die Veranstaltung verläuft friedlich.

Nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf einen Eritreer in Wächtersbach haben nach Polizeiangaben rund 200 Menschen gegen rechten Terror demonstriert. Die Teilnehmer seien eher links orientiert, sagte ein Polizeisprecher. Die Demonstration am Samstag sei friedlich und ohne wesentliche Zwischenfälle verlaufen. Zu der Protestkundgebung hatte die Gruppe Antifa Kollektiv 069 (AK.069) aufgerufen. Start und Ziel des Aufzugs war der Bahnhof der Stadt im Main-Kinzig-Kreis. Der Weg führte die Demonstranten auch am Tatort in einem Wächtersbacher Industriegebiet vorbei.

Ein 55 Jahre alter Deutscher hatte am vergangenen Montag den 26 Jahre alten Eritreer mit einem Bauchschuss schwer verletzt und sich danach das Leben genommen.

Die mit 20 Beamten besetzte Sonderkommission gehe von einem "frustrierten, isolierten Einzeltäter" aus, der aus fremdenfeindlichen Motiven habe morden wollen, sagte Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag.

"Spiegel Online" berichtete, dass der 55-Jährige eine eindeutig rechtsextreme Botschaft hinterlassen habe. In einem Abschiedsbrief habe er sinngemäß geschrieben: Wenn er schon gehen müsse, nehme er noch jemanden mit in den Tod. Damit erweise er dem Steuerzahler einen Dienst. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte nur die Existenz des Briefs, zum Inhalt gab es keine Details. Auf dem Schreiben lag dem Medienbericht zufolge ein Koppelschloss mit Hakenkreuz und dem Motto der SS: "Meine Ehre heißt Treue." (dpa)

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