1. Startseite
  2. Rhein-Main

Meisen und Fledermäuse als Schutz

Erstellt:

Kommentare

Die Stadt Bad Vilbel geht neue Wege bei der Vorbeugung vor dem Eichenprozessionsspinner. Rund um den Ritterweiher sowie am Rathaus wurden 30 Nistkästen für Meisen und vier Nistkästen für Fledermäuse angebracht. Die Tiere sollen dabei helfen, den Eichenprozessionsspinner einzudämmen, der in den vergangenen Jahren immer wieder zu Sperrungen rund um die Gebiete führte.

Meisen und Fledermäuse sind natürliche Fressfeinde des Schädlings, Kontakt mit dessen Brennhaaren können bei Menschen allergische Reaktionen auslösen.

"Nach dem Blattaustrieb wird in der Regel eine Präventivmaßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner durchgeführt. Die Bekämpfung der Raupen mittels eines Insektizides erfolgt unter dem Aspekt gesundheitlicher Risiken für den Menschen. Wurde der richtige Zeitpunkt verpasst und die Raupen haben die gefährlichen Brennhaare ausgebildet, ist nur noch eine Absaugung möglich", heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Der Einsatz von Nützlingen wie Meisen oder Fledermäusen könne das ökologische Gleichgewicht in der Natur stärken, erklärt der Bereichsleiter für Grünflächenpflege der Stadt Bad Vilbel, Alexander Kasimir.

In den vergangenen Jahren gab es am Ritterweiherspielplatz Probleme mit dem Eichenprozessionsspinner, der je nach Entwicklungsstadium auch für den Menschen gesundheitliche Folgen hat. Daher seien Sperrungen nötig gewesen. Diese sollen zukünftig vermieden werden. red

Auch interessant

Kommentare