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Wohnungsbau.
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Der Neubau von Wohnungen in Hessen hat sich erneut verteuert - allerdings bescherte die Mehrwertsteuersenkung Bauherren 2020 die geringste Preissteigerung seit zehn Jahren.

Wohnen

Mehrwertsteuersenkung hilft Bauherren

Der Neubau von Wohnungen in Hessen hat sich erneut verteuert - allerdings bescherte die Mehrwertsteuersenkung Bauherren 2020 die geringste Preissteigerung seit zehn Jahren.

Durchschnittlich mussten Bauherren 1,1 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt errechnet hat. Auch im Jahr 2010 hatte es eine Preissteigerung für den Neubau von Wohngebäuden in Hessen in dieser Größenordnung gegeben.

Grund für den vergleichsweise geringen Anstieg im zu Ende gehenden Jahr sei vor allem die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer, erklärten die Statistiker am Mittwoch. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern und den Konsum anzukurbeln, hatte die Bundesregierung den Mehrwertsteuersatz vom 1. Juli an für ein halbes Jahr verringert: von 19 auf 16 Prozent beziehungsweise von 7 auf 5 Prozent. Im Jahr 2019 hatte sich der Neubau von Wohnungen in Hessen im Schnitt noch um 4,0 Prozent verteuert, 2018 waren es 3,3 Prozent.

Die Preise für Rohbauarbeiten zogen 2020 zum Vorjahr um 1,4 Prozent an, für Ausbauarbeiten mussten Bauherren 0,7 Prozent mehr zahlen. Zu den größten Preistreibern zählten den Angaben zufolge Mauerarbeiten (plus 1,2 Prozent) und Betonarbeiten (plus 0,7 Prozent), die zusammen knapp zwei Drittel der Rohbauarbeiten ausmachen.

Überdurchschnittlich mehr zahlen mussten Bauherren dieses Jahr für Gerüstarbeiten (plus 4,3 Prozent), Dachdeckerleistungen (plus 3,7 Prozent) sowie Erdarbeiten (plus 3,2 Prozent). Beim Ausbau schlugen vor allem Tischlerarbeiten (plus 1,8 Prozent) zu Buche, die einen großen Anteil an der Gesamtberechnung haben.

Für die Instandhaltung von Wohngebäuden - ohne Schönheitsreparaturen - mussten Immobilienbesitzer 1,2 Prozent mehr zahlen als im Jahr 2019. (dpa)

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