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Das Frankfurter Storchenpaar in Harheim zog drei junge Adebare auf..

Tiere in Hessen

Mehr Störche brüten in Hessen

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Der Naturschutzbund Hessen legt seine Storchstatistik 2018 vor. Danach zogen hessische Störche mehr als 1400 Jungtiere groß.

Ein Hauch von Frühling zu Weihnachten: Der Naturschutzbund (Nabu) Hessen hat seine Storchstatistik 2018 veröffentlicht – es war ein gutes Jahr. „Wir kommen auf insgesamt 690 Weißstorchpaare, die im Frühling mit der Brut begannen, 100 mehr als im Vorjahr“, gab Bernd Petri bekannt, der Nabu-Storchexperte.

Mehr als 1400 Jungtiere zogen die hessischen Störche groß; ein Zuwachs um 30 Prozent. Das warme und trockene Frühjahr begünstigte den Bruterfolg. Auch eine Frankfurter Storchfamilie in Harheim trug drei junge Adebare bei. Da lachen die Kollegen im Kreis Groß-Gerau nur, die wieder am zahlreichsten waren: 616 Jungvögel von 266 Brutpaaren.

Weil es relativ mild ist, sind laut Nabu im hessischen Ried immer noch viele Weißstörche zu sehen. Petri erwartet, dass wegen des Klimawandels immer mehr Störche bei uns überwintern. 

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