Behinderte

Mehr Eingliederungshilfen für behinderte Menschen in Hessen

Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes  erhielten im Laufe des vergangenen Jahres 66.334 Personen Eingliederungshilfe.

In Hessen ist die Zahl der Empfänger von Eingliederungshilfen gestiegen. Sie werden Personen gewährt, die durch eine vorhandene oder drohende Behinderung wesentlich darin eingeschränkt sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes vom Mittwoch erhielten im Laufe des vergangenen Jahres 66 334 Personen Eingliederungshilfe. Das sind knapp zwei Prozent mehr gewesen als 2017.

Wie die Behörde in Wiesbaden weiter berichtete, seien gut 59 Prozent von Empfängern außerhalb von Einrichtungen bezogen worden und 53 Prozent von Empfängern in Einrichtungen. Mehrfachmeldungen waren möglich. Empfänger verschiedener Hilfen werden bei jeder Art beziehungsweise an jedem Ort der Gewährung gezählt, innerhalb und außerhalb von Einrichtungen.

Die Hilfeart "Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft" kam mit einem Anteil von 80 Prozent am häufigsten vor. Bei 28 Prozent kam es zu Leistungen zur Beschäftigung und bei zehn Prozent um Hilfen zur schulischen Ausbildung. Die Eingliederungshilfe seien vor allem von jungen Menschen in Anspruch genommen worden. Das sei durch heilpädagogische Leistungen für Kinder zu erklären.

Die Mehrheit der Leistungsbeziehenden war den Angaben zufolge männlich (59 Prozent). Die Empfänger seien mit 33,7 Jahren im Durchschnitt jünger als die Empfängerinnen (37,4 Jahre) gewesen. (dpa)

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