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Kurzfilmfestival "Shorts at Moonlight", Schlossterrasse Höchst, Frankfurt, Bild x von 9

Filmerlebnis

Mehr als nur eine Romanze unterm Sternenhimmel

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Die Frankfurter Rundschau gibt einen Überblick über die Freiluftkinos der Region.

Kino geht bekanntlich immer, und zwar nicht nur für einen romantischen Abend zu zweit. Doch in einem heißen Sommer, wenn es tagsüber nur in klimatisierten Räumen auszuhalten ist, wollen die wenigsten auch noch am Abend drinnen sein, sondern die kühleren Abendstunden im Freien genießen.

Kino unter freiem Himmel ist daher eine ideale Alternative. Allerdings fällt die Auswahl an Anbietern in diesem Jahr schmaler aus als noch im vergangenen Jahr. Weder in der Schirn-Kunsthalle noch im Städel-Museum heißt es heuer: „Film ab“. „Aus kapazitären Gründen“, teilt das Städel-Museum auf Anfrage mit. Die Schirn setzt mit der Veranstaltungsreihe „Big Orchestra“ in diesem Sommer lieber auf Musik statt Film, beides machte sich ansonsten gegenseitig Konkurrenz.

Doch gibt es für Kinobegeisterte auch gute Nachrichten: Das Haus am Dom verlängert seine Spielzeit auf der Dachterrasse seiner Bildungseinrichtung in diesem Jahr sogar um eine Woche. „Weil die Nachfrage im letzten Jahr so riesig war“, sagt eine Sprecherin der katholischen Bildungseinrichtung.

Wo es in der Region ansonsten noch Filmvorführungen unter freiem Himmel gibt – die FR listet eine Auswahl auf: Mitten in Frankfurt, aber vor klassizistischer Kulisse und im Grünen laufen die Filme von Freiluftkino Frankfurt – nämlich im Garten des „Le Panther“ mit seiner Jugendstilvilla in der Friedberger Anlage. Bis 4. August zeigen die Veranstalter Filme verschiedenster Sparten, vom Hollywoodblockbuster, über Arthouse-Klassiker bis hin zur Dokumentation. Die Abendkasse öffnet an Vorstellungstagen um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

www.freiluftkinofrankfurt.de

In Frankfurt-Höchst beginnt am 17. Juli „Deutschlands erfolgreichstes Open-Air-Kurzfilmfestival“, wie sich die Shorts at Moonlight selbst nennen. Auch hier verspricht die Kulisse – die Schlossterrasse im Höchster Schloss – ein stimmungsvolles Ambiente. Gezeigt werden an jedem Abend circa sieben Kurzfilme (zwischen zwei und 29 Minuten). Einlass ist um 19.30 Uhr, die Filme beginnen bei Einbruch der Dunkelheit. Die Einzelkarte kostet 10 Euro, der Filmpass für sämtliche Vorstellungen bis 4. August 30 Euro.

www.kurzfilmfestival.de

Am 19. Juli beginnt das Frankfurter Haus am Dom sein Sommerkino auf dem Dach der Bildungseinrichtung. Mit Blick auf die neue Altstadt im Dämmerlicht der untergehenden Sonne zeigt das Haus ab 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) mal spannende, mal nachdenklich stimmende, mal poetische Kinohighlights. Die Abschlussvorstellung ist am 11. August. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt 9 Euro. Die Auftaktvorführung am Freitag – „A Star is born“ – beginnt bereits um 20 Uhr.

www.hausamdom.de

Sechs Filme werden diesen Sommer noch im Offenbacher Hafen 2 gezeigt. Mit der Leinwand in Blickrichtung auf den Main ist der für Kulturzwecke umfunktionierte ehemalige Lokschuppen der Hafenbahn das Jahr über ein beliebter Anlaufpunkt für junge wie jung gebliebene Besucher geworden – umso mehr im Sommer, wenn das Open-Air-Programmkino läuft. Die letzte Vorführung ist am 27. Juli. Tickets kosten 8 Euro an der Abendkasse und 9,80 Euro im Vorverkauf.

www.hafen2.net

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