Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kriminalität

Mehr Datenklau an Geldautomaten

Der Datenklau an Geldautomaten in Hessen hat 2020 zugenommen. Im Vergleich der 16 Bundesländer hat Hessen bei den Fallzahlen den zweithöchsten Wert.

31 Mal manipulierten Kriminelle von Januar bis einschließlich November Geldautomaten im Land, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Damit wurde die Zahl des Gesamtjahres 2019 mit 28 solcher „Skimming“-Fälle bereits übertroffen, obwohl der Dezember in der Statistik noch fehlt. In den elf Monaten von Januar bis November 2019 hatte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme 21 „Skimming“-Attacken in Hessen gezählt. Einzelne Automaten kann es dabei mehrfach treffen.

Im Vergleich der 16 Bundesländer hat Hessen bei den Fallzahlen den zweithöchsten Wert. Die bundesweit meisten Fälle gab es den Angaben zufolge im laufenden Jahr bislang in Nordrhein-Westfalen (44), Niedersachsen liegt mit 16 Fällen auf Rang 3. Insgesamt wurden in Deutschland im laufenden Jahr bisher 134 „Skimming“-Versuche an Geldautomaten registriert. Von Januar bis einschließlich November 2019 waren es 227, im Gesamtjahr 2019 dann 245.

Der Schaden durch Datenklau an Geldautomaten in Deutschland ist im laufenden Jahr auf niedrigem Niveau weiter gesunken. Auf etwas mehr als eine Million Euro beziffert Euro Kartensysteme die Bruttosumme der Schäden durch „Skimming“ bis einschließlich November. Dies sei ein Rekordtief, stellte die Einrichtung fest, die sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten kümmert.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von „Skimming“ geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare