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Eine Lehrerin an der Tafel.

Bildung

Mehr als 1100 zusätzliche Lehrerstellen

Im kommenden Jahr will Hessen nach den Worten von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) die Rekordsumme von 4,3 Milliarden Euro in das Bildungssystem investieren. 

Das Geld sei unter anderem für mehr Lehrer, die Sprachförderung, den Ganztagsausbau oder die Digitalisierung vorgesehen, sagte er am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Investitionen um 2,5 Prozent. Insgesamt würden den Schulen 1156 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung gestellt.

SPD-Bildungsexperte Christoph Degen kritisierte, der Bildungsetat funktioniere dieses Mal nach dem Motto: „Darf‘s ein bisschen mehr sein?“ Aber am Ende gebe es aber nur „von allem ein wenig und von nichts genug“. Vor allem bei der Sprachförderung sei der Haushaltsentwurf unbrauchbar, „weil die ausgewiesenen Stellen an Grundschulen sowieso nicht besetzt werden können“. Der FDP-Abgeordnete Moritz Promny sagte: „Lehrermangel und digitales Lernen bleiben die großen Herausforderungen der Zukunft, ich kann im Haushaltsentwurf 2021 aber keinerlei fundierte Lösungsansätze erkennen.“

Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, sagte, das Bildungssystem sei in einem „traurigen Zustand“. „Marode Schulen müssen dringend saniert werden. Der gravierende Lehrermangel belastet die hessischen Schulen immer stärker und führt zu immer mehr Unterrichtsausfällen“, erklärte Scholz. Derzeit fehlten 13 000 Lehrer.

Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elisabeth Kula, kritisierte, an den Schulen rächten sich Unterlassungen der letzten Jahre. „Der eklatante Lehrermangel sowie die inakzeptable Überlastung der hessischen Lehrerinnen und Lehrer schlagen in Zeiten der Pandemie noch schmerzhafter durch“, sagte sie. (dpa)

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