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Die neue Firmenzentrale greift in ihrer Formgebung das Unternehmenslogo auf.
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Die neue Firmenzentrale greift in ihrer Formgebung das Unternehmenslogo auf.

Architektonisches Highlight

Markanter Neubau am Ortseingang von Dreieich

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Ein gläserner Hingucker entsteht: Die Yukatel GmbH verlegt ihren Firmensitz nach Dreieich und kehrt damit Offenbach den Rücken.

Mit einem kleinen Handyladen – dem allerersten in Offenbach – fing 1996 alles an. Dann folgte eine Erfolgsgeschichte, die am Mittwoch mit dem Spatenstich für eine neue Firmenzentrale ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Die Yukatel GmbH investiert 30 Millionen Euro, um am Ortseingang von Dreieich ein architektonisch prägnantes Gebäude entstehen zu lassen, das ein gläserner Hingucker werden wird.

Das Gebäude an der Kreuzung der Otto-Hahn-Straße mit der Offenbacher Straße wird in seiner Formgebung das Firmenlogo der Yukatel GmbH aufgreifen, das aus zwei ineinander greifenden Parallelogrammen mit einer Weltkugel in der Mitte besteht. In die neue Firmenzentrale wird diese Weltkugel als beleuchtetes, rotierendes Objekt aus Metall integriert. Im Sockel des Gebäudes ist das Lager für die weltweite Distribution von Smartphones, Tablets und Wearables untergebracht.

Das neue Gebäude

30 Millionen Euro investiert die Yukatel GmbH, um auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück die neue Firmenzentrale entstehen zu lassen.

Das markante Gebäude wurde vom Frankfurter Architekturbüro Landes & Partner geplant und wird 26 Meter hoch, 90 Meter lang und 35 Meter breit werden. Es hat sechs Stockwerke und besteht aus zwei verspiegelten, versetzt ineinander geschobenen Glaskörpern.

Der Rohbau soll in sieben Monaten fertig sein, der Umzug ist zur Jahreswende 2022/2023 geplant. ann

25 Jahre lang hat das Unternehmen Yukatel der Stadt Offenbach die Treue gehalten. In dieser Zeit wuchs die Firma nicht nur zu einem international agierenden Mobilfunk-Großhändler heran, sondern stieg auch ins GPS-Telematik-Geschäft – die Fahrzeug-Echtzeitortung – ein, sowie in die Technologie Internet of things (IoT) – die Konnektivität von Geräten und Maschinen untereinander. Seit 2020 betreut Yukatel auch Geschäftskunden mit eigens entwickelten Web-Portalen. Der Umsatz hat sich seit dem Jahr 2011 verzehnfacht und lag 2020 bei 800 Millionen Euro. Mittelfristig sei das Ziel die Milliarde, so Deniz Yilmaz, Bereichsleiter Telematik und IoT.

Yukatel zieht von Offenbach nach Dreieich

Die Firma hat nun 70 Mitarbeiter, der Standort an der Merianstraße in Offenbach wurde zu klein. Firmengründer und Geschäftsführer Yusuf Karatas ging in Offenbach, Neu-Isenburg und Dreieich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau. In Gesprächen mit der Offenbacher Wirtschaftsförderung sei schnell klar geworden, dass es dort kein geeignetes Grundstück für die neue Firmenzentrale gibt, erklärte Karatas. In Dreieich an der Otto-Hahn-Straße 2-4 gab es dagegen ein passgenaues Areal, das von der Größe her ideal war und „rechteckig ist wie unser Logo“, so Karatas. Vielen Dreieichern ist es noch als Standort der einstigen Postfiliale bekannt.

Auch Anbindung und Lage waren hervorragend; das Grundstück liegt prominent an der Einfallstraße und nur wenige hundert Meter von der Autobahn 661 entfernt. Bürgermeister Martin Burlon (parteilos) tat das Seine dazu, dass die Wahl auf Dreieich fiel. „Wir haben gespürt, dass wir hier willkommen sind“, sagte Karatas. Zu diesem „Wir“ gehört mittlerweile auch sein Neffe Mehmet Karatas, der als zweiter Geschäftsführer am Jahresanfang ins Unternehmen einstieg,

Neue Firmenzentrale ist stadtbildprägendes Gebäude

Lediglich ein Jahr habe es von der Idee bis zum ersten Spatenstich gedauert, erklärte Yusuf Karatas am Mittwoch stolz. Landrat Oliver Quilling (CDU) und Bürgermeister Burlon waren voll des Lobes für die Professionalität, die die beiden Geschäftsführer im Vorfeld des Bauvorhabens an den Tag gelegt hätten. Das Projekt sei „exzellent vorbereitet“ und werde ein Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort Kreis Offenbach und die Stadt Dreieich.

Die Architektur werde „im positivsten Sinne stadtbildprägend sein“, freute sich Burlon. Dreieich wird damit neben der MHK-Konzernzentrale ein zweites spektakuläres Bauwerk am Ortseingang erhalten.

Arbeitsplätze hinter Glas am neuen Firmensitz.

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