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Margit Sponheimer steht mit dem Gardeballett der Mainzer Prinzengarde auf der Bühne und singt Fastnachtsklassiker.

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Für Margit Sponheimer ist Schluss mit Fastnacht

Die gebürtige Frankfurterin Sponheimer wurde weit über Mainz hinaus bekannt mit Fastnachts-Klassikern wie „Gell, du hast mich gelle gern“ oder „Am Rosenmontag bin ich geboren“. 

Am Rosenmontag werden wieder viele ihr bekanntestes Lied schmettern - als aktive Fastnachterin ist für Margit Sponheimer nun aber endgültig Schluss. Das hat die 77-Jährige angekündigt. Am vergangenen Freitag war sie noch bei der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ aufgetreten. Diese letzte Kampagne und ihr letzter Auftritt dort hätten sie in ihrem Entschluss bestärkt, sagte die 77-Jährige dem Radiosender SWR 4. „Die Fastnacht ist damit für mich leider beendet.“ Sie werde aber weiter Musicals machen und Theater spielen.  

Es sei auf der einen Seite eine Erleichterung, dass es endlich raus sei - „denn es gärte schon einige Zeit in mir“, berichtete Sponheimer dem Sender. „Andererseits tut es einem auch leid, dass man das gesagt hat, denn es gibt in meinem Leben keinen Rücktritt vom Rücktritt“. Die gebürtige Frankfurterin Sponheimer wurde weit über Mainz hinaus bekannt mit Fastnachts-Klassikern wie „Gell, du hast mich gelle gern“ oder „Am Rosenmontag bin ich geboren“. „Es Magittsche“, wie sie genannt wird, ist seit 2018 auch Mainzer Ehrenbürgerin und als solche seit 1831 die zweite Frau nach der Schriftstellerin Anna Seghers unter 49 Mainzer Ehrenbürgern. (dpa)

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