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Polizei im Einsatz.

Marburg

Staatsanwaltschaft ermittelt nach explodierter Postsendung in Marburg

Nach einer Explosion in einer Firma in Marburg wird eine Postfiliale geschlossen. Die Ermittler können bald Entwarnung geben – halten sich zu dem Fall aber sehr bedeckt.

In einer Marburger Firma ist am Donnerstag ersten Ermittlungen zufolge eine Postsendung explodiert. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden, die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft auch auf mehrfache Nachfrage nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch ungewiss. Weitere Details nannte ein Sprecher nicht.

Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauerte. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet. Schon kurz nach dem Einsatz lief der Betrieb in der Postfiliale wieder normal weiter. Kunden gaben Päckchen auf oder holten Postsendungen ab.

Die „Oberhessische Presse“ in Marburg berichtete, dass nach Informationen aus Ermittlerkreisen ein Unternehmen aus der Nordstadt betroffen sein soll. Die Firma soll der Zeitung zufolge bereits häufiger bedroht worden sein. Zur Explosion kam es am Donnerstag gegen 8.30 beim Öffnen der Sendung. (dpa)

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