FLUGHAFENAUSBAU

Mainzer OB erwartet mehr als 10 000 Einsprüche

Frankfurt/Mainz · 21. Januar · dpa · Die Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet wird nach Erwartung des Mainzer Oberbürgermeisters Jens Beutel in erheblichem

Frankfurt/Mainz · 21. Januar · dpa · Die Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet wird nach Erwartung des Mainzer Oberbürgermeisters Jens Beutel in erheblichem Ausmaß Einspruch gegen die Pläne zum Ausbau des Flughafens Frankfurt einlegen.

In Mainz rechne er "auf alle Fälle mit mehr als 10 000 Einsprüchen", sagte der SPD-Politiker. Die Pläne zum Ausbau des Frankfurter Flughafens liegen derzeit in 57 Kommunen in Hessen und Rheinland-Pfalz aus.

Die Ausbau-Gegner können laut Beutel in ihrem Einspruch deutlich machen, "dass nicht eine ganze Region gegen ihren Willen verlärmt werden darf". In den Einwendungen können die Menschen etwa gegen Fluglärm oder einen befürchteten Wertverlust ihrer Immobilien protestieren. Beutel wies darauf hin, dass nur derjenige später auf Schadenersatz klagen könne, der in den kommenden Wochen Einspruch erhebe.

Die Planungsunterlagen umfassen rund 17 500 Seiten in 60 Ordnern. Die Einwendungen gegen die Ausbaupläne müssen bis zum 2. März beim Regierungspräsidium in Darmstadt eingegangen sein.

Die Planungsunterlagen für den Ausbau des Frankfurter Flughafens sind jetzt auch im Internet zu finden. Wie die Fraport AG mitteilte, wurden die Pläne jetzt online gestellt.

www.ausbau.flughafen-frankfurt.com

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

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