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Mainz: Kostümführung zu römischer Geschichte

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Judith König erweckt mit ihrer Kostümführung römische Historie in Mainz wieder zum Leben.

Eine Fülle steinerner Relikte, die von der römischen Geschichte und Kultur Rheinhessens zeugen, beherbergt die Steinhalle des Landesmuseums Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Diese Zeugen möchte Judith König, Vorsitzende des Gästeführerverbands Mainz, zum Sprechen bringen und hat dafür eine Kostümführung entwickelt, die bis Jahresende regelmäßig am ersten Sonntag und dritten Dienstag im Monat angeboten wird – Motto: „Beim Jupiter!“

Etwa eine Stunde lang plaudert Judith König als Römerin Aurelia, Frau des römischen Statthalters in Mogontiacum, wie Mainz in der Römerzeit hieß, über alles, was ihr beim Betrachten der Grabsteine in der Steinhalle des Landesmuseums einfällt: Seeungeheuer, Haussklaven, gedämpfte Flamingos oder Furunkel. Scheinbar nebenbei beschreibt und erklärt sie viele interessante Details auf den Steinen, die manchen sonst vielleicht verborgen geblieben wären. So lässt sie die Sammlung lebendig werden und nimmt das Publikum mit in das Leben von Mogontiacum, das eine der bedeutendsten Garnisonen im Nordwesten des Römischen Reichs war sowie die Hauptstadt der römischen Provinz Obergermanien, die sich vom Neuwieder Becken im Norden bis zum Genfer See im Süden erstreckte. myk

Die ersten Führungen gibt es am Sonntag, 1. August, um 11 Uhr und am Dienstag, 17. August, um 18 Uhr. Sie kosten zusätzlich zum Museumseintritt zwei Euro. Wegen der Corona-Lage sind nur Führungen mit maximal zehn Personen möglich. Daher ist eine Anmeldung unter anmeldung.muspaed@gdke.rlp.de nötig. Weitere Informationen unter

www.landesmuseum-mainz.de

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