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Die Hofsänger.

Fastnacht

Mainz bleibt Mainz weiter Quotenhit

Die Fernsehfastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" bleibt ein Quotenhit, hat es aber mit sinkendem Interesse zu tun.

Die Fernsehfastnacht "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" ist ein deutscher TV-Klassiker. ARD und ZDF strahlen die Sitzung abwechselnd aus - immer am Freitagabend vor Rosenmontag. Die Quoten sind über die Jahrzehnte stark gesunken. Doch auch heute noch ist "Mainz bleibt Mainz" aus Quotensicht der Höhepunkt des Sitzungskarnevals im Fernsehen: Diesmal schalteten 5,81 Millionen dafür das Erste ein. Der Marktanteil lag bei sehr guten 22,7 Prozent.

Im vergangenen Jahr sahen im Schnitt aber noch 600 000 mehr zu, 2017 waren es sogar noch etwa 900 000 mehr und vor drei Jahren etwa eine Million mehr. Allerdings wurde auch schon eine niedrigere Zuschauerzahl verzeichnet - 2014 gab es einen Tiefpunkt mit etwa 5,7 Millionen Zuschauern.

Trotz des "Mainz bleibt Mainz"-Quotensiegs beim Gesamtpublikum kam das ZDF mit seinem Freitagskrimiprogramm auf ebenfalls hervorragende Werte. Der aktuelle Staffelschluss der Serie "Der Staatsanwalt" mit Rainer Hunold (Folge: "Abrechnung in Blut") hatte ab 20.15 Uhr 5,53 Millionen Zuschauer (18,3 Prozent). Im Anschluss kam die Serie "Letzte Spur Berlin" auf 4,31 Millionen (15,5 Prozent).

Andreas Schmitt.

Diese Doppelfolge zum Start der neuen Staffel verursachte aber ein Quotentief für die satirische "Heute-Show", die nicht auf ihrem gewohnten Sendeplatz ab 22.30 Uhr lief, sondern erst nach dem "Heute-Journal" eine Dreiviertelstunden später. Nur etwa 2,89 Millionen sahen diesmal zu - "die geringste Reichweite seit knapp drei Jahren", wie der Branchendienst DWDL.de berichtete.

Zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr lagen die anderen Sender im Vergleich mit ARD und ZDF weit abgeschlagen. Das RTL-Unterhaltungsformat "Big Bounce - Die Trampolin Show" erreichte 1,92 Millionen (6,5 Prozent), das US-Actionabenteuer "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" bei ProSieben 1,47 Millionen (5,1 Prozent). Die Sat.1-Show "Was für ein Jahr!" mit Hugo Egon Balder, die sich zum Start dem Jahr 1982 widmete (am 8.3. soll 1990 folgen), hatte 1,32 Millionen Zuschauer (4,4 Prozent).

Der Actionthriller "Face/Off - Im Körper des Feindes" bei RTL II hatte 0,95 Millionen Zuschauer (3,3 Prozent), die Krimiserie "Elementary" bei Kabel eins 0,81 Millionen (2,7 Prozent) und die Krimiserie "Death in Paradise" 0,55 Millionen (1,8 Prozent). (dpa)

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