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Zwei Wahrheiten

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Nach sechs Sitzungen beendet der Akteneinsichtsausschuss zum 1. FC Eschborn seine Arbeit. Doch zu welchem Ergebnis bezüglich des Fußballclubs sind die Vertreter gekommen?

Der Akteneinsichtsausschuss zum 1. FC Eschborn hat nach sechs Sitzungen seine Arbeit beendet, ohne sich auf einen gemeinsamen Schlussbericht einigen zu können. Ein von der CDU/FDP-Mehrheit beschlossene Bericht sieht die Vorgänge um die verzögerte Schadensersatzleistung des früheren FC-Präsidenten Michael Kopp als zeitnah und ordnungsgemäß von der Rathausverwaltung bearbeitet an. Auch die Höhe der geforderten Vergleichszahlung sei angemessen gewesen.

Die Opposition kann nicht nachvollziehen, warum ein teurer Anwalt gegen den Willen des Rechtsamtes eingeschaltet wurde. So seien die Ausgaben des Verfahrens gegen Kopp genauso teuer gekommen wie die Einnahmen.

Kopp muss statt einer Million Euro nur 120 000 an die Stadt zahlen. Obwohl er die erste Rate Monate zu spät zahlte, forderte die Stadt nicht die Gesamtsumme, was ihr zugestanden hätte. Mit der Bürgschaft hatte Eschborn 2005 den damals maroden Fußballclub gerettet. (cho)

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