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Zwei neue Kandidaten

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Von: Andrea Rost

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Die Sozialdemokratin Antje Köster bekommt im Kampf um das Bürgermeisteramt zwei Gegenkandidaten. Auch eine FDP-Frau und ein Unabhängiger streben ins Rathaus. Von Andrea Rost

Mehrere Wochen lang war Antje Köster die einzige Bürgermeisterkandidatin in Hattersheim. Seit Ende Juni stehen die Wahlplakate der SPD-Frau, am kommenden Montag wollen die Sozialdemokraten sie in der Mitgliederversammlung offiziell nominieren.

Jetzt steht fest, dass Köster zumindest zwei Gegenkandidaten haben wird. Die FDP will am morgigen Freitag ihre Kandidatin offiziell der Öffentlichkeit vorstellen. Dem Vernehmen nach ist es Karin Fredebold aus Eddersheim. Am Dienstag sei die Entscheidung gefallen, mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus zu gehen, bestätigte FDP-Ortsvereinsvorsitzender Hans Blennemann gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Doch damit nicht genug: Auch ein unabhängiger Kandidat sammelt derzeit Unterschriften, um zur Bürgermeisterwahl antreten zu können: Bernd Gaumer, 50 Jahre alt, von Beruf Kaufmann und vielen als Musiker der Band "Bloody Fingers" bekannt. 74 Bürger müssen unterschreiben, dann kann Gaumer kandidieren. "Bis Samstag habe ich die Unterschriften locker zusammen", gibt er sich selbstbewusst. Die Motivation für seine Kandidatur: Er lebe seit 20 Jahren in Hattersheim, fühle sich da sehr wohl und habe in Immobilien investiert, sagte er der FR. Außerdem sei er dagegen, dass Antje Köster, die in Hochheim wohne, Bürgermeisterin in Hattersheim werde. Weil Gaumer eher dem bürgerlichen Lager zuneigt, will er seine Entscheidung am Ende davon abhängig machen, ob die Christdemokraten einen eigenen Kandidaten aufstellen. Auf Listenplatz 4 wolle er nicht kandidieren, betont er.

CDU lässt sich Zeit

Die CDU will sich eigenen Angaben zufolge noch Zeit mit der Nominierung lassen. Einer ihrer Wunschkandidaten, der parteilose Erste Beigeordnete aus Kriftel, Franz Jirasek, gab den Hattersheimer Christdemokraten einen Korb. Weitere Bewerber sind nicht bekannt.

Wann der Nachfolger von Bürgermeister Hans Franssen (SPD) gewählt wird, soll das Stadtparlament in seiner nächsten Sitzung am 10. September entscheiden.

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