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Reinhard Rau ist Vorsitzender des Eschborner Berater-Netzwerks.
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Reinhard Rau ist Vorsitzender des Eschborner Berater-Netzwerks.

Beraten in der Krise

"Wie komme ich an das Geld der Bank?"

Reinhard Rau ist Vorsitzender des größten Berater-Netzwerks im Rhein-Main-Gebiet. Die 15 Mitglieder zielen in der aktuellen Krise auf den Mittelstand - aber auch auf Schüler. Von Ralf Munser

Von RALF MUNSER

"Wir wollen Geschäfte machen", sagt der Eschborner Reinhard Rau ohne Umschweife. Er ist der Vorstandssprecher des Vereins "consulting@eschborn.net". Der nicht gemeinnützige Verein ist - nach eigenen Angaben - das größte Berater-Netzwerk im Rhein-Main-Gebiet.

Gegründet wurde der Verein im vergangenen März in Eschborn von 13 Interessierten. Heute hat der Verein laut Rau schon 35 Mitglieder. Damit habe man sich an die Spitze der Beraternetzwerke in der Region gesetzt. Weitere, aber kleinere Netzwerke gibt es seinen Worten nach beispielsweise auch in Bad Homburg und Wiesbaden.

Unter dem Dach des eingetragenen Vereins organisieren sich Unternehmensberater mit verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten aus dem Einzugsgebiet in und um Eschborn. Unter dem Motto "Beratungskompetenz im Dialog" will das Netzwerk Geschäftsbeziehungen fördern und die Interessen seiner Mitglieder vertreten. "Gerade unter dem Eindruck einer konjunkturell angespannten Situation stellen wir zu aktuellen Herausforderungen eine Plattform für den Mittelstand bereit, die sowohl für die Kunden als auch die Berater von unmittelbarem praktischen Nutzen ist", sagt der Eschborner.

Das jüngste Projekt der Berater war ein Informationstag zum Thema Finanzierung. Die Veranstaltung trug den Titel "Wie komme ich an das Geld der Bank? - Anforderungen und Wirklichkeit bei der Kreditvergabe an Mittelständler". Weitere Projekte sollen in diesem Jahr folgen. Eine Idee treibt Rau dabei besonders um: "Wir wollen an Schulen herantreten, um mit den Schülern über Wirtschaft zu reden und sie zu informieren." Auch Informationsveranstaltungen in sozialen Einrichtungen kann sich der Unternehmensberater für die Zukunft gut vorstellen.

Kein anonymer Verband

Klares Ziel sei es, "Sprachrohr der mittelständischen Berater zu werden". Allein in Eschborn gebe es beispielsweise rund 300 Berater: vom Steuerberater, über Anwälte bis zu Unternehmens- und Vermögensberatern. "Wir wollen und werden weiter wachsen, aber nicht grenzenlos", sagt Reinhard Rau. Der Kontakt untereinander sei sehr wichtig, und die Mitglieder sollten sich gegenseitig kennen.

Ein gigantischer, anonymer Verband ist nicht das Ziel der Eschborner. "Wir sind bisher sehr organisch gewachsen und kennen uns untereinander. Das ist schon wichtig", so bestätigt auch Axel Schmidt, der im Verein für PR und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

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