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Wickeltisch im Männer-WC

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Hofheim Sanitäre Einrichtungen und Küche der Stadthalle sind modernisiert

Der Raum ist in gedämpftes Licht getaucht, Steinfliesen in unterschiedlichen Grautönen bedecken Boden und Wände, im Hintergrund ist leise Musik zu hören. An den Waschbecken gibt es keine Armaturen, Wasser fließt aus den Hähnen, wenn die Hände eine Lichtschranke passieren. "Die Toiletten im Untergeschoss der Stadthalle von Grund auf zu sanieren war dringend nötig", sagt Bürgermeistermeisterin Gisela Stang (SPD). Seit Eröffnung der Halle in den 70er Jahren sei an den Anlagen nichts verändert worden. "So haben sie am Ende auch ausgesehen."

Den Sommer über haben die Handwerker ganze Arbeit geleistet. Damen- und Herrentoiletten wurden komplett neu gestaltet. 148 000 Euro hat die städtische Hallen- und Parkhaus GmbH dafür ausgegeben. Geld stand noch aus dem Haushalt 2007 zur Verfügung. Architekt Knut-Hennig Krieger hat vor allem robuste und pflegeleichte Materialien verwendet. Weil die Damentoiletten früher kleiner als die Herrentoiletten waren, wurden die Räume nach der Sanierung getauscht. Es gibt jeweils ein Behinderten-WC und auch in den Männertoiletten ist neuerdings ein eigener Raum vorhanden, in denen Väter ihren Kindern die Windeln wechseln können.

Dass die Toilettenanlagen der Stadthalle in neuem Glanz erstrahlen, freut nicht nur die Gäste. Auch der Pächter des Restaurants Goldener Apfel, Friedhelm Vogt, ist sehr zufrieden. "Wer ein Fest ausrichten oder eine Hochzeit feiern will, inspiziert die Räume vorher. Toiletten sind so etwas wie die Visitenkarte eines Hauses", findet er.

Bis 1000 Essen am Tag

Vogt hat aber noch einen weiteren Grund zur Freude. Für 90 000 Euro hat er für das Restaurant im Erdgeschoss einen komplett neuen Küchenblock bekommen - mit Induktionsherd, programmierbarer Friteuse und einem sogenannten Self Cooking Center. Wenn, wie zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit, an manches Tagen bis zu 1000 Essen in der Stadthalle verzehrt werden, kann Küchenchef Ingo Daube bereits am Vorabend zehn Gänse in den Ofen schieben. Sie werden dann über Nacht automatisch gebraten.

Im kommenden Jahr will Investor MIB mit dem Bau des Chinoncenters beginnen, auch die Stadthalle soll dann erweitert werden. Das Foyer wird größer und ein Übergang zum Fachmarktcenter geschaffen. Gisela Stang ist überzeugt, dass die Hofheimer Stadthalle dann als Veranstaltungsort noch interessanter wird.

Bereits jetzt sind die Säle im Erdgeschoss und im ersten Stock, die insgesamt bis zu 1300 Personen fassen, gut gebucht. Stang berichtet von einer 30-prozentigen Steigerung der Mieteinnahmen. Bälle, Firmenfeiern, Tagungen, Theateraufführung und Hochzeiten mit bis zu 700 Gästen gibt es. Die IHK hält regelmäßig Prüfungen in der Stadthalle ab. Momentan werden bereits Termine für 2010 vergeben.

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