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Statistik

Weniger Straftaten im Main-Taunus-Kreis

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Im Main-Taunus liegt die Aufklärungsquote der Polizei bei 60 Prozent. 

Sechs von zehn Straftaten sind im vergangenen Jahr von der Polizei im Main-Taunus-Kreis aufgeklärt worden. Zugleich ist die Zahl der Delikte um 2,8 Prozent auf 10 462 gesunken. Und die Zahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner liegt im Landkreis zwischen Frankfurt und Wiesbaden mit 4415 Fällen um 1556 Straftaten unter dem Landesdurchschnitt in Hessen.

Das ist das Fazit der Kriminalitätsstatistik, die Landrat Michael Cyriax (CDU) und Kriminaldirektor Urban Egert am Dienstag vorgestellt haben.

Die positiven Zahlen seien dabei nicht nur das Ergebnis engagierter Polizeiarbeit sondern auch der Unterstützung wachsamer Bürger geschuldet, erläuterte Egert. Häufig könnten Täter nach Hinweisen von Zeugen festgenommen werden. „Lieber einmal zuviel den Notruf 110 wählen als einmal zu wenig“, empfahl der Polizeidirektor. In der Verbrechensvorbeugung werde ebenfalls viel im Main-Taunus-Kreis viel. So informiere der Präventionsrat über den Schutz vor Einbrechern und schule Sicherheitsberater für Senioren, die über die Maschen von Enkeltrickbetrügern und falschen Polizisten aufklären.

Betrugsdelikte im Zusammenhang mit älteren Menschen haben die Polizei auch 2018 häufig beschäftigt. 1424 Fälle wurden verzeichnet, 500 Mal wurden Senioren angerufen und Ganoven, die meist aus Callcentern in der Türkei aus agieren, versuchten an Geld und Wertgegenstände zu kommen. In sieben Fällen hatten sie Glück, ein Schaden von 200 000 Euro sei so entstanden, sagte Urban Egert.

Als häufigstes Delikt nennt die Kriminalstatistik für 2018 Sachbeschädigung, gefolgt von vorsätzlicher leichter Körperverletzung und Ladendiebstahl. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sank und es gab weniger Diebstähle aus Kraftfahrzeugen.

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