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Das System Katwarn wird auch von der Polizei genutzt.

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Warnung per Telefon im Main-Taunus

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Der Main-Taunus Kreis nutzt das Bevölkerungswarnsystem Katwarn. Kritik kommt von der SPD.

Der Main-Taunus-Kreis schließt sich ab April an das Bevölkerungswarnsystem Katwarn an und verschickt darüber lokale Warnungen, informiert die Verwaltung. Wer den Dienst nutzen möchte, kann sich die kostenlose App auf das Smartphone laden oder das System als SMS- oder E-Mail-Dienst nutzen.

Wenn im Kreis ein Großbrand ausgebrochen ist, bei Unwettern oder anderen unerwartete Gefahrensituationen kann die Zentrale Leitstelle des Main-Taunus-Kreises Warnungen und Handlungsempfehlungen über Katwarn direkt auf die Geräte der Nutzer senden. Die sicherheitsrelevanten Informationen stammen ausschließlich von autorisierten Behörden und Sicherheitsorganisationen.

Nach Angaben von Landrat Michael Cyriax (CDU) hat sich der Kreis für das System auch deshalb entschieden, weil es von der Polizei genutzt werde. Damit erhalte der Nutzer aus einer einzigen App Meldungen für alle sicherheitsrelevanten Bereiche.

Mit Hilfe der App empfängt das Mobiltelefon alle Warnungen sowohl zum aktuellen Standort des Nutzers als auch für weitere Orte. Der Main-Taunus-Kreis beteiligt sich an einem landesweiten Katwarn-Test am 3. April von 10 bis 10.30 Uhr.

Kritik kam von der SPD-Fraktion, die 2014 und 2017 die Einführung von Katwarn beantragt hatte. Es sei ärgerlich, wie lange der Kreis letztlich benötigt habe, heißt es in einer Mitteilung. Mit einer Anfrage im Kreistag verlangt die SPD nun Auskunft, wieso die Einführung so spät erfolgte.

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