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Eschborn

Wahlkampf mit Kasseler und Kraut

CDU nutzt das Schlachtfest, um mit den Bürgern in Kontakt zu komen. Man wole sich der „Flüchtlingsherausforderung“ stelen.

Von Jöran Haders

Für die Eschborner CDU beginnt die Fastenzeit etwas später“, sagte Parteivorsitzender Karlheinz Gritsch scherzhaft bei der Begrüßung der Gäste des Schlachtfests im Bürgerzentrum. Denn bei dem Fest, zu dem die Christdemokraten in diesem Jahr zum 46. Mal eingeladen hatten, gab es am Samstagabend auch diesmal Fleisch zum Sattessen. Dass das eigentlich der vierzigtägigen Fastenzeit der katholischen Kirche widerspricht, darüber habe sich bei ihm bisher noch nie jemand beschwert. „Wir haben den Termin deswegen so gewählt, damit er sich nicht mit den Fastnachtsveranstaltungen der Vereine überschneidet.“

Ohnehin gehe es beim Schlachtfest nicht in erster Linie ums Essen, wie Gritsch betonte. Vielmehr sei es eine Gelegenheit zum Gespräch mit den Bürgern, zum Meinungsaustausch und zur Werbung für die politischen Inhalte der Partei.

Aktuell gebe es mindestens sieben gute Gründe CDU zu wählen, listete Spitzenkandidatin Jutta Rühmann-Heller auf. Laut ihrem Wahlprogramm für die Kommunalwahl in drei Wochen stehe die Union für Wirtschaftskraft, sinnvolle Verkehrs- und Familienpolitik, Förderung der Gerechtigkeit und der öffentlichen Sicherheit sowie für Weltoffenheit und gute Seniorenarbeit.

Als prominenter Gast aus der Bundespolitik war Kanzleramtschef Peter Altmaier nach Eschborn gekommen. Altmaier, der sich in Anspielung auf seine Körperfülle selbst als „gewichtiger Minister“ bezeichnete, brachte in seiner Rede die Überzeugung zum Ausdruck, dass „die CDU die einzige Partei ist, die in der Lage ist, die Flüchtlingsherausforderung zu meistern“.

Am Ende müsse es gelingen, aus den Flüchtlingen, die nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren, „deutsche Bürger zu machen, die unsere Werte respektieren und sich an unsere Gesetze halten“, so Altmaier. Eine Voraussetzung dafür sei, dass Flüchtlingskinder die Schule besuchen könnten und Erwachsenen schnell das Erlernen der deutschen Sprache ermöglicht werde.

Ebenso wichtig sei, dass die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpft würden und Deutschland bei Konflikten nicht tatenlos zusehe. Dabei sei das Problem nicht allein zu lösen. Ländern, die schon jetzt viele Flüchtlinge aufnehmen, müsse geholfen werden, die anderen müssten an ihre Verantwortung erinnert werden.

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