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Hofheim

Vier weitere Standorte für Wohnungen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Bei einer Überprüfung haben sich nach Angaben von Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) vier Grundstücke „für die langfristige Unterbringung von Flüchtlingen mit Nachnutzung für Wohnungen“ als geeignet herausgestellt.

Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland ist zwar deutlich abgeebbt. Und auch in den Main-Taunus-Kreis kommen derzeit weit weniger Asylbewerber als noch vor einigen Monaten. Wohnraum wird dennoch dringend gesucht für die Menschen, die Krieg und Elend in ihren Heimatländern hinter sich gelassen haben und von denen wohl viele Bleiberecht in Deutschland erhalten werden. Das gilt auch für die Kreisstadt Hofheim, wo auch viele Deutsche bezahlbare Wohnungen suchen.

Bereits vor Weihnachten hatte das Parlament deshalb grünes Licht gegeben für die Prüfung mehrerer Standorte im Stadtgebiet, um dort sowohl kurzfristig Containeranlagen für Flüchtlinge zu errichten als auch Häuser für dauerhaftes Wohnen zu bauen. Neben Flächen in der Kurhausstraße, der Höchster Straße und dem Paulinenweg in Langenhain haben sich jetzt nach Angaben von Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) vier Grundstücke „für die langfristige Unterbringung von Flüchtlingen mit Nachnutzung für Wohnungen“ als geeignet herausgestellt, sodass Planungen dort ebenfalls weiter verfolgt werden sollen.

Am konkretesten wird es dabei auf dem früheren Bolzplatz am Thüringer Weg. Dort, so haben die Stadtverordneten einstimmig beschlossen, soll die Verwaltung das erforderliche Änderungsverfahren für den Bebauungsplan einleiten und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Anhörung der Träger öffentlicher Belange durchführen. Im Regionalen Flächennutzungsplan ist das 1530 Quadratmeter große Grundstück als Bauland ausgewiesen. Es eignet sich sowohl für die Unterbringung von Asylbewerbern in Containern als auch für die Errichtung fester Mehrfamilienhäuser. Auch in der Umgebung stehen schon Wohnhäuser.

Gewerbefläche umwidmen

Ein Mehrfamilienhaus könnte nach Einschätzung der Verwaltung auch in einer Baulücke am Hochheimer Weg in Diedenbergen gebaut werden. Der Vorschlag kam von einem Makler. Weil die 1265 Quadratmeter große Fläche aber im Gewerbegebiet liegt, müsste der Bebauugsplan geändert werden. Die Freien Wähler sprachen sich gegen den Standort aus. Es solle auf diese Weise kein Präzedenzfall geschaffen werden, Gewerbeflächen in Wohngebiete umzuwidmen, sagte deren Sprecher Matthias Hees. Die große Mehrheit des Parlaments stimmte dafür.

Auch private Flächen im Wallauer Wiesengrund kommen für Asylbewerberunterkünfte und Wohnungen in Frage. 5000 Quadratmeter sind angrenzend an den Siedlungsrand und östlich der Weinbergstraße als Wohnbaufläche ausgewiesen, ein Bebauungsplan müsste aufgestellt und das Gebiet neu erschlossen werden.

Auch in Wildsachsen im Auringer Weg ist Wohnbebauung möglich. Weil die städtischen Grundstücke dort zu klein sind, soll geklärt werden, inwieweit Private weitere Flächen zur Verfügung stellen würden.

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