Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Barbara Helfrich ist Redakteurin in der FR-Redaktion Hofheim.
+
Barbara Helfrich ist Redakteurin in der FR-Redaktion Hofheim.

Kommentar

Vergeudetes Steuergeld

Hofheim ist pleite. Trotzdem will die Stadt dem privaten Wetterdienst Meteomedia eine Mess-Station in Langenhain spendieren. Von Barbara Helfrich

Von BARBARA HELFRICH

Hofheim ist pleite. Fast acht Millionen Euro fehlen in diesem Jahr in der Stadtkasse. Die Stadt muss eisern sparen, viele kommunale Projekte streichen. Und nun spendiert sie für 18.000 Euro dem privaten Wetterdienst Meteomedia eine Mess-Station in Langenhain. Vorteile für die Außendarstellung verspricht sie sich davon. Wie warm es in Langenhain ist, wird künftig im Internet stehen und auf Laufbändern am unteren Rand des Fernsehers.

Vergeudetes Steuergeld. Denn der Name Hofheim wird unter rund 700 weiteren untergehen. So viele Stationen betreibt Meteomedia. Der Image-Gewinn für die Stadt ist gleich null. Es profitiert allein die private Firma. Dank des städtischen Sponsorings kann sie künftig noch etwas genauere Vorhersagen und Wetterdaten an ihre Kunden verkaufen. Völlig unverständlich also, dass auch der Kreis 10.000 Euro für die Mess-Station verpulvert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare