Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eschborn

„Verfahrene Situation“

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
    schließen

Die Freien Wähler kritisieren eine Stellungnahme der Grünen, in der diese in erster Linie Bürgermeister Mathias Geiger für das schlechte Image der Stadt verantwortlich machen.

Wer hat ein Interesse daran, dass Eschborn nicht aus den Negativschlagzeilen kommt?“ Das fragen die Freien Wähler Eschborn (FWE) angesichts der neuesten Medienberichte über Bürgermeister Mathias Geiger (FDP). Angeblich soll gegen ihn wegen Geheimnisverrats ermittelt werden. Was allerdings die Staatsanwaltschaft gegenüber der FR bestreitet.

Vor diesem Hintergrund kritisieren die Freien Wähler eine Stellungnahme der Grünen, in der diese in erster Linie Geiger für das schlechte Image der Stadt verantwortlich machen. „Wir integer ist Eschborns Bürgermeister?“, fragen die Grünen darin und fordern die Eschborner Bürger und Politiker zu „einem gut vernehmbaren Aufschrei“ auf. Dabei verweisen sie auch auf die undurchsichtigen Umstände der Kündigung der Rathausmitarbeiterin Sabine Dalianis, einer Vertrauten des früheren Rathauschefs Wilhelm Speckhardt (CDU).

Hoffnung auf Neuanfang

„Es hat wenig Sinn mit dem erhobenen Zeigefinger den Moralapostel herauszukehren, wie dies die Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen meinen tun zu müssen“, finden hingegen die Freien Wähler. „Das Einzige, was sie damit erreichen, ist ein weiteres Befeuern der ohnehin verfahrenen Situation.“

Nach der Bürgermeisterwahl, die ebenfalls von Medienberichten gegen Mathias Geiger überschattet war, habe die FWE ein Signal für eine Art Neuanfang gesehen, erklärt Sprecher Helmut Bauch. Gerade die jüngste Stadtverordnetenversammlung habe „die ersten Ansätze einer neuen, fairen Zusammenarbeit der Fraktionen“ gezeigt.

Vielleicht sei man dabei „etwas blauäugig“ gewesen, räumt Bauch ein. Allerdings sei die FWE der Meinung, „dass die politisch Verantwortlichen in Eschborn sich mehr um die Umsetzung der offenen Projekte kümmern sollten als um interne Querelen und Anschuldigungen“. Wichtige Projekte gebe es schließlich genug.

Darüberhinaus ist die FWE der Ansicht, „dass die Eschborner Bürgerinnen und Bürger mehr Interesse an der Entwicklung der Stadt haben als an Sex-Skandalen, die keine sind, oder möglicherweise aus dem Rathaus getragenen Papieren.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare