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Der Umzug ist geschafft

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Geschäftsstellenleiter Jürgen Stobbe ist zufrieden: Nach dem Umzug war die Arbeitsgentur sofort wieder  arbeitsfähig.
Geschäftsstellenleiter Jürgen Stobbe ist zufrieden: Nach dem Umzug war die Arbeitsgentur sofort wieder arbeitsfähig. © Martin Weis

Die Agentur für Arbeit ist umgezogen. Sie findet sich jetzt in der Innenstadt. Dort ist es heller, freundlicher und größer.

Von Jöran Harders

Es war ein logistischer Kraftakt. Mehr als 400 Umzugskartons haben allein die 41 Mitarbeiter der Agentur für Arbeit in der vergangenen Woche gepackt. Außerdem mussten einige Lastwagenladungen mit Büromöbeln vom Kreishaus in die Hofheimer Innenstadt transportiert werden.

Zwei Tage dauerte der Umzug des Arbeitsamtes, das seine Büros im Kreishaus verlassen hat, um selbst mehr Platz zu haben und gleichzeitig zusätzlichen Raum für die Kreisverwaltung zu schaffen. Doch die größte Herausforderung des Umzugs sei nicht der Transport von Akten und Möbeln gewesen, sondern die Installation der Computer, erklärt die Sprecherin der Arbeitsagentur, Berit Grautmann.

Computer sind das Wichtigste

Die Datenströme aller Arbeitsagenturen laufen über einen zentralen Server in Nürnberg, mit dem das Computernetzwerk der Hofheimer Agentur verbunden werden musste. „Wenn dabei irgendetwas nicht geklappt hätte, dann wären wir nicht arbeitsfähig gewesen“, so Grautmann. Doch alles hat funktioniert und jetzt sind „alle glücklich“, freut sich Geschäftsstellenleiter Jürgen Stobbe. Glücklich seien vor allem die Mitarbeiter, deren Büros im Haus in der Feldstraße nicht nur größer, sondern auch heller und freundlicher seien, sagt Stobbe.

Das bestätigt Beraterin Karin von der Heyden, die sich in ihrem Büro im ersten Stock um arbeitslose Akademiker kümmert. Von der Heyden nennt einen weiteren Vorteil des neuen Domizils: „In der Feldstraße sind wir viel zentraler als im Kreishaus. Jetzt können wir in der Pause in der Fußgängerzone essen oder Kaffee trinken gehen. Dass es nun keine Kantine mehr gibt, sei daher leicht zu verschmerzen, findet Berit Grautmann.

Die zentrale Lage sei auch von den Besuchern der Agentur gelobt worden, stellt Grautmann fest. Für viele Hofheimer sei sie jetzt zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht zu erreichen. Das Haus für die Arbeitsagentur ist zwar nicht neu gebaut, vor dem Einzug der Behörde aber umfassend renoviert worden.

Reibungsloser Ablauf

In noch nicht einmal zwei Monaten haben die Handwerker das Gebäude, in dem vorher ein Brief-Verteilzentrum der Post untergebracht war, für die jetzige Nutzung hergerichtet. Gut 1200 Quadratmeter Fläche stehen dort zur Verfügung – das sind rund 200 Quadratmeter mehr als vorher im Kreishaus. Am Montag hatte die Arbeitsagentur zum ersten Mal am neuen Standort geöffnet. „Am ersten Tag ist alles reibungslos gelaufen und es gab auch keine längeren Wartezeiten als sonst“, bilanziert Stobbe. Wer die ehemaligen Agenturräume im Kreishaus beziehen wird, ist laut Kreispressesprecher Johannes Latsch noch nicht entschieden: „Derzeit wird überprüft, welchen Platz welche Ämter brauchen. Das wird im Verlauf des Herbstes feststehen.“

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