Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Umgehungsstraße ist wieder Thema

Flörsheim Gewerbepark bringt mehr Verkehr / "Bürgerentscheid wird natürlich respektiert"

Von JÖRAN HARDERS

Gut ein Jahr nach dem Bürgerentscheid gegen die Flörsheimer Umgehungsstraße ist das Thema für Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) nach wie vor hochaktuell. "Schon jetzt gibt es im Vergleich zur damaligen Situation einige bedeutende Veränderungen. Daher wird nach dem Ablauf der Bindungsfrist durch den Bürgerentscheid in zwei Jahren zu fragen sein, ob die Rahmenbedingungen nicht doch für eine Umgehungsstraße sprechen", erklärt der Bürgermeister.

Zwei Gründe führt Antenbrink dafür an, den Bau der Umgehung, die die Mainbrücke bei Rüsselsheim mit der A 66 verbinden soll, weiterhin im Blick zu behalten. Der erste ist der Fortschritt bei der Planung des Gewerbeparks auf dem ehemaligen Hertie-Gelände. Den sollen Lastwagen künftig über die Weilbacher Straße erreichen. "Das wird zu einer weiter steigenden Verkehrsbelastung in Flörsheim und Weilbach führen", zeigt sich Antenbrink überzeugt. Dieser Verkehr würde auf einer Umgehungsstraße "ohne jede Ortsdurchfahrt verschwinden".

Als zweiten Grund, sich weiter mit der Umgehung zu beschäftigen, nennt Antenbrink die Vorbereitungen für den Bau der Hochheimer Ostumgehung B 40. "Am Bau dieser Straße gab es zum Zeitpunkt des Bürgerentscheides noch einige Zweifel, inzwischen wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet." Auch die so genannte B 40 neu würde zu einer weiteren Zuspitzung der Verkehrssituation in Flörsheim führen.

Ernsthafte Vorschläge, wie die Belastung der vom Durchgangsverkehr betroffenen Anwohner ohne Umgehungsstraße zu vermindern sei, gebe es nicht. "Der Bürgerentscheid wird natürlich respektiert, aber er bedeutet kein Denkverbot", erklärt Antenbrink sein Eintreten für die Umgehung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare