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Main-Taunus-Kreis

FDP überholt die SPD

Der Flughafenausbau bleibt bei der Bundestagswahl im Main-Taunus-Kreis ohne Auswirkung auf den Wählerwillen.

Die SPD hat auch im Wahlkreis 181 auf ganzer Linie verloren und kommt laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nicht einmal mehr auf 20 Prozent. SPD-Direktkandidatin Nicole Ritter übte sich jedoch in Zweckoptimismus und betonte, dass sie mit dem Ergebnis ihrer Erststimmen besser dastehe als die Bundespartei.

Ausschlaggebend für das Wahlergebnis seien jedoch die Bundesthemen gewesen. Diese Tendenz zeigt sich auch in den vom Flughafenausbau hart getroffenen Städten Flörsheim und Hattersheim: Entgegen den Erwartungen konnten SPD und Grüne dort nicht besonders punkten.

Landrat Berthold Gall (CDU) bezeichnete die Wahlergebnisse der CDU im Kreis (37,1 Prozent) als exorbitant. CDU-Direktkandidat Heinz Riesenhuber, der als künftiger Alterspräsident im Gespräch ist, betonte seinen guten Kontakt zu den Politikern vor Ort. Die Liberalen (21,7 Prozent) feierten sich zurecht als Sieger es Abends. Sie führten den Zuspruch bei den Wählern auf ihre Kompetenzen in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik zurück, die sie jetzt auf kommunaler Ebene unter Beweis stellen wollen. Der Kreis sei schon auf einem sehr guten Weg, sagte FDP-Direktkandidatin Bettina Stark-Watzinger.

Bei den Grünen im Kreis herrschte - trotz des bundesweit bislang besten Abschneidens - keine Euphorie. "In der Opposition können wir nicht so viel erreichen", sagte der Grünen-Direktkandidat Wolfgang Strengmann-Kuhn. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass nun umstrittene Straßenbauprojekte wie B8 und B519 umgesetzt würden. Allerdings stünden auch die Wahlgewinner nun vor dem Problem, "dass das Geld knapp ist", sagte er.

Fritz-Walter Hornung (Linke) prophezeite: "Die dringend anstehende kommunale Finanzreform wird jetzt ausbleiben". (gf/cho)

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