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Über den Atlantik

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Drei Dutzend Schüler aus dem Main-Taunus-Kreis reisen in den amerikanischen Partnerkreis Loudoun County, um Land und Leute in Virginia kennenzulernen und ihre Englisch-Kenntnisse zu verbessern.

Für drei Dutzend Schüler aus dem Main-Taunus-Kreis ist es bald soweit: Sie reisen in den amerikanischen Partnerkreis Loudoun County, um Land und Leute in Virginia kennenzulernen und ihre Englisch-Kenntnisse zu verbessern.

Zehn Mädchen und Jungen hat die amerikanische County-Verwaltung eingeladen. Sie fahren Ende September in die USA, sind bei Gasteltern untergebracht und haben die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsalltag in Wirtschaft und Verwaltung zu bekommen. Es ist der mittlerweile vierte Besuch einer Gruppe, den der Main-Taunus-Kreis im Zuge des Student Partnership Exchange Programm mit der Loudoun-Verwaltung organisiert. Später im Jahr ist ein Gegenbesuch von amerikanischen Schülern in Deutschland geplant.

Unabhängig knüpfen auch deutsche und amerikanische Schulen weiterhin Kontakte. Mitte Oktober werden erstmals 23 Schüler des Flörsheimer Graf-Stauffenberg-Gymnasiums nach Loudoun fliegen. Sie besuchen die County High School, ein Gegenbesuch der Amerikaner ist 2010 geplant. Dann will auch die Albert-Einstein-Schule in Schwalbach ihren bereits bestehenden Schüleraustausch mit der Briar Woods High School fortsetzen.

Schulen knüpfen Kontakte

Laut Schuldezernent Michael Cyriax (CDU) arbeiten weitere Schulen an Austauschprogrammen: Die Eichendorffschule in Kelkheim, die Hofheimer Elisabethenschule, die Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn und die Konrad Adenauer-Schule in Kriftel.

Die Kreispartnerschaft besteht seit 2006. Loudoun County liegt 50 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Washington im Bundesstaat Virginia. Der US-Kreis hat etwa so viele Einwohner wie der Main-Taunus-Kreis, ist aber sechsmal so groß. (aro)

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