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Neben dem Sarotti-Werkstattgebäude entsteht der Quartiersplatz für das Neubaugebiet am Hessendamm.
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Neben dem Sarotti-Werkstattgebäude entsteht der Quartiersplatz für das Neubaugebiet am Hessendamm.

Hattersheim

Treffpunkt für Generationen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Der Quartiersplatz im Neubaugebiet Schokoladenfabrik wird im Frühsommer fertig. Für die rund 1700 Bewohner des Neubaugebiets An der Schokoladenfabrik und im Mühlenquartier soll ein attraktiver Treffpunkt entstehen, der die Interessen aller Generationen in den Blick nimmt.

Die Gestaltung des Platzes zwischen Sarotti-Kita und ehemaligem Werkstattgebäude ist keine einsame Entscheidung von Stadtplanern. Die Bürger des Neubaugebietes südlich der Voltastraße und beidseits des Hessendammes konnten dabei mitreden. Vorschläge und Ideen von Anwohnern seien berücksichtigt worden, berichtete Erste Stadträtin und Baudezernentin Karin Schnick (Grüne) jüngst vor der Presse. Auch die Bewohner des Seniorenzentrum im Mühlenquartier hätten Gelegenheit gehabt, ihre Wünsche zu äußern.

Mit der Platzgestaltung soll im kommenden Frühjahr begonnen werden. Für die rund 1700 Bewohner des Neubaugebiets An der Schokoladenfabrik und im Mühlenquartier wird dort, wo jetzt noch Baumaschinen stehen, ein attraktiver Treffpunkt entstehen, der die Interessen aller Generationen in den Blick nimmt.

Momentan werde an den Detailplänen gearbeitet, berichtete Schnick: Dabei gehe es um Sitzbänke und Spielgeräte, Grünflächen, die angelegt und Bäume, die gepflanzt werden sollen.

Bereits vor Weihnachten konnten die Arbeiten zur Erschließung des Baugebietes Schokoladenfabrik weitgehend abgeschlossen werden. Schokoladenring, Otto- und Quantz-Straße, Paul-Tiede-Straße und die Straßen An der Zuckerfabrik und Zum Pumpwerk sind fertiggestellt, ebenso der Hugo-Hofmann-Ring. Nur noch eine Zufahrt vom Hessendamm fehlt. Die Fußgängerampel in Höhe des Seniorenzentrums wird voraussichtlich noch vor der Jahreswende in Betrieb gehen.

Im Frühjahr sollen dann Laubbäume auf dem Quartiersplatz gepflanzt und Beete angelegt werden. Weil viele Familien und Senioren Interesse an einem Urban-Gardening-Projekt nach dem Vorbild der Essbaren Siedlung am Südring angemeldet haben, sind Hochbeete geplant, an denen ältere Menschen und Kinder gemeinsam werkeln können.

Angrenzend an die Bebauung entlang dem Hessendamm werden zwei Lärmschutzwände dafür sorgen, dass das Wohngebiet vor Verkehrslärm geschützt ist. Im Süden verläuft die Lärmschutzwand bis zur Wasserwerkchaussee. Im Norden wird der Quartiersplatz abgeschirmt.

Das Werkstattgebäude sei weiterhin für eine öffentliche Nutzung vorgesehen, berichtete Schnick. Gespräche mit Interessenten laufen. Auch die Pläne, dort ein Stadtmuseum einzurichten, sind nicht komplett vom Tisch, allerdings sollen keine Kosten für die Stadt entstehen.

Pläne gibt es auch für das noch unbebaute Areal im Norden des Neubaugebietes. Wohnen und Gewerbe sind dort laut Karin Schnick vorgesehen. Banken und Sparkassen hätten bereits Interesse angemeldet, eine Filiale zu eröffnen, über ein Ärztehaus werde diskutiert, und auch Gastronomie könnte auf dem Gelände neben dem Edeka-Markt unterkommen.

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