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Steuern brechen weg

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Die Gewerbesteuereinnahmen sind im freien Fall. Doch Kelkheims Kämmerer Johannes Baron sieht wenig Einsparmöglichkeiten.

Die Weltwirtschaftkrise hat auch für die Kelkheimer Stadtkasse drastische Folgen: Um 40 Prozent niedriger als geplant wird die Gewerbesteuer in diesem Jahr ausfallen. Bei der Einkommensteuer rechnet Kämmerer Johannes Baron mit einem Einbruch von zehn Prozent. Insgesamt muss die Kommune auf Einnahmen von 3,8 Millionen Euro verzichten, die sie für 2009 veranschlagt hatte.

Fast allen Kelkheimer Firmen geht es laut Baron schlechter als im Vorjahr: "Wir haben nicht einen großen Zahler, sondern viele kleine." Viele von ihnen hätten Umsatzeinbußen und zahlten entsprechend weniger Steuern. Bei der Einkommensteuer machten sich Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bemerkbar. Aber auch, dass viele Banker eine niedrigere oder gar keine Prämie einstrichen.

Wegen der Einbußen muss Kelkheim seine Finanzpläne für 2009 überarbeiten und einen Nachtragshaushalt verabschieden: "Aber ich sehe nicht viele Möglichkeiten zum Einsparen", sagte der scheidende Stadtrat Baron. Er wird Regierungspräsident in Darmstadt. (bhe)

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