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Main-Taunus-Kliniken Kommentar

Steiniger Weg

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Fusion der Main-Taunus-Kliniken mit dem Klinikum in Frankfurt-Höchst wird nicht einfach. Viele Fragen, wie die künftige Zusammenarbeit genau aussehen soll, sind offen. Die Politik sollte jenen, die die Verträge aushandeln, genau auf die Finger sehen.

Man möchte nicht in der Haut der Kreistagspolitiker stecken, die demnächst entscheiden müssen, ob über eine Fusion mit dem Klinikum in Frankfurt Höchst weiterverhandelt wird oder ob das ehrgeizige Projekt zu den Akten gelegt wird. Viele Fragen, wie die künftige Zusammenarbeit genau aussehen soll, sind offen. Und in der jüngsten Ausschusssitzung wurde außerdem deutlich: Die Zahlen, auf denen die optimistischen Prognosen der Wirtschaftsprüfer fußen, sind alles andere als feste Größen. Ob tatsächlich 4000 Patienten mehr in Höchst, Bad Soden und Hofheim behandelt werden, wenn die Kliniken sich zusammengeschlossen haben, bleibt ebenso abzuwarten wie die prognostizierten Spareffekte durch gemeinsame Servicegesellschaften.

Was aber bleibt als Alternative? Eine wohnortnahe medizinische Versorgung in öffentlicher Hand zu erhalten, ist das Ziel aller Fraktionen im Kreisparlament. Dass die Main-Taunus-Kliniken auf sich alleine gestellt in absehbarer Zeit schwarze Zahlen schreiben, hat deren Geschäftsführer Tobias Kaltenbach praktisch ausgeschlossen. Der Kreis aber kann das Defizit seiner Krankenhäuser auf Dauer auch nicht schultern. Deshalb wird der Weg wohl erst mal weiter in Richtung Zusammenarbeit mit Höchst führen. Er wird steinig werden, das ist sicher. Und die Politik sollte jenen, die die Verträge aushandeln, genau auf die Finger sehen.

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