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Spielplatz für Kinder und Senioren

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Ein Kind weiht den neuen Keltenpark auf seine Weise ein.
Ein Kind weiht den neuen Keltenpark auf seine Weise ein. © FR/Schick

Hattersheim hat einen neuen Park. Seine Gestaltung mit Baumkreis erinnert an die Funde aus der Keltenzeit. Von Jöran Harders

Von Jöran Harders

Hattersheim hat einen neuen Park. Im Wohngebiet Südwest ist in rund acht Monaten Bauzeit eine 13.000 Quadratmeter große Grünanlage entstanden, deren Gestaltung an archäologische Funde aus der Keltenzeit erinnern soll. Im Zuge der Bauarbeiten waren auf dem Gelände unter anderem 50 keltische Gräber und ein steinzeitliches Skelett gefunden worden. Von diesen Funden haben sich die Landschaftsarchitekten bei der Gestaltung des Parks inspirieren lassen - dort gibt es nun einen "keltischen Baumkreis". Er besteht aus 17 verschiedenen Bäumen, die Abschnitte des keltischen Kalenders symbolisieren.

Bei der Planung der Grünanlage sei der Stadt die Beteiligung der künftigen Nutzer wichtig gewesen, betonte Erste Stadträtin Karin Schnick (Grüne) anlässlich der offiziellen Einweihung des sogenannten Kelten-Parks am Freitag. Vorschläge von Bewohnern der Hattersheimer Seniorenzentren seien ebenso umgesetzt worden wie Ideen aus dem Kinder- und Jugendparlament und Anregungen der Nachbarn.

Mit dem Kelten-Park sei "mehr als nur eine Grünfläche mit Spielplatz" geschaffen worden, erklärte Karin Schnick. "Das ist ein Raum zum generationenübergreifenden Begegnen und Spielen." Kinder und Jugendliche können sich auf dem Bolzplatz oder der Basketballfläche austoben oder Tischtennis spielen, für kleinere Kinder gibt es einen Barfußweg, eine Vogelnestschaukel und einen speziellen Spielbereich mit Rutschen.

Eine Besonderheit des Kelten-Parks sind zwei Geräte, die speziell für Senioren gedacht sind, nämlich ein Bein- und ein Rückentrainer. 88 Bäume und 4000 Sträucher haben die Gärtner in der neuen Grünanlage gepflanzt - insgesamt hat der Park 780 000 Euro gekostet.

Der Keltenpark ist als Station einer "attraktiven Fuß- und Radwegeverbindung parallel zu den Autostraßen" gedacht, die in Hattersheim entstehen soll, kündigte Karin Schnick an. "Seit mehr als 30 Jahren ist das die größte und anspruchsvollste Grünanlage, die in der Stadt geplant wurde", sagte die Kommunalpolitikerin im Hinblick auf den 1977 angelegten Stadtpark am Weiher.

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