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Ilja-Kristin Seewald.

Main-Taunus

CDU-Kampfkandidatur löst Streit aus

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Altenkamp-Herausforderer Martin Heipertz wirft der CDU vor, den Termin für die Wahlversammlung um zwei Monate vorverlegt zu haben.

Martin Heipertz, der in einer Kampfkandidatur gegen Bad Sodens Bürgermeister Norbert Altenkamp Nachfolger von Heinz Riesenhuber werden will, hat der CDU Main-Taunus vorgeworfen, den Termin für die Wahlversammlung um zwei Monate vorverlegt zu haben. Ursprünglich sei der 12. Januar im Gespräch gewesen, jetzt werde schon am 9. November gewählt.

Heipertz, der noch in Berlin wohnt und arbeitet, sagte, die Vorverlegung zeuge von wenig Sportsgeist. Der spätere Termin im Januar hätte den Delegierten die Vorzüge eines fairen Vorwahlkampfes eröffnet und ihm ermöglicht, sich in geordneter Weise in den Ortsverbänden persönlich vorzustellen. Er werde sich aber ab nächster Woche in Berlin freistellen lassen und vor Ort im Wahlkreis sein.

CDU-Kreischef Axel Wintermeyer will dagegen von einer Vorverlegung nichts wissen. Ein Termin im Januar habe nie zur Debatte gestanden, Anfang des Jahres finde lediglich der Parteitag der CDU Main-Taunus statt. Alle Parteien nominierten ihre Bundestagskandidaten im Herbst, damit die Landesverbände ihre Listen aufstellen können.

Der Vorstand der SPD Main-Taunus hat sich unterdessen einstimmig für Ilja-Kristin Seewald als Bundestagskandidatin ausgesprochen. Das teilte am Dienstag deren Vorsitzender Michael Antenbrink mit. Offiziell soll der Parteitag am 5. November in Kelkheim die 47-jährige König-steinerin als Bewerberin für den Wahlkreis 181 wählen. Die Journalistin und ehemalige Pressesprecherin wurde in europäischer Außen- und Sicherheitspolitik promoviert. In der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Hochtaunus sei Seewald bereits bekannt, sagte Antenbrink.

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