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Sorge um sicheren Schulweg

Hofheim Elternbeirat der Main-Taunus-Schule ist gegen neue B-519-Trasse

Der Schulelternbeirat des Main-Taunus-Gymnasiums in Hofheim hält die Pläne zum Bau der Ortsumfahrung B 519 neu bei Hofheim und Kriftel für nicht akzeptabel. Schüler aus Kriftel, Hattersheim und Okriftel könnten die Schule künftig nicht mehr zu Fuß oder per Rad über die Hofheimer Straße erreichen, weil die neue Trasse diese Verbindung abriegele, schreiben die Eltern in einem Brief an das Regierungspräsidium Darmstadt.

Die problematische Verkehrssituation betreffe dabei nicht nur die mehr als 1000 Schüler des Gymnasiums, sondern auch jene Kinder und Jugendlichen, die nachmittags zum Training in das Kreisschulsportzentrum kommen. Dem Plan zufolge müssten die Schüler in Zukunft, um zum MTS zu gelangen, einen vielbefahrenen Kreisel am Schmelzweg überqueren. Diesen gefährlichen Umweg wollen die Eltern ihren Kindern nicht zumuten.

Lärm und Abgase

Sollte die B 519 neu gebaut werden, hätten die Main-Taunus-Schüler überdies für zwei Jahre keine Sportanlagen im Freien zur Verfügung. Der Krifteler Sportplatz, der derzeit von den Hofheimern mitgenutzt wird, liegt nämlich auf der Trasse der geplanten neuen Umgehung. Er müsste während der Bauzeit der B 519 neu weichen, weil die Straße in einem Tunnel unter dem Areal hindurchgeführt werden soll.

Dass die Sportanlagen, die danach wieder errichtet werden sollen, richtig genutzt werden können, bezweifeln die Eltern. Sie gehen davon aus, dass die neue Umgehungsstraße stark befahren sein wird, und rechnen mit einer weit höheren Lärm-, Abgas- und Feinstaubbelastung als bisher.

Aufgrund der großen Nähe der Trasse zur Schule stelle sich außerdem die Frage, inwieweit der Unterricht in den Klassenräumen durch Lärm und Abgase beeinträchtigt werde, heißt es in dem Schreiben an die Darmstädter Aufsichtsbehörde. aro

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