Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Drei der Kunstwerke stehen im Skulpturenpark.
+
Drei der Kunstwerke stehen im Skulpturenpark.

Eschborn

Skulpturen verwandeln die Stadt

Werke von Axel Anklam verwandeln die Stadt. Drei Skulpturen stehen im Skulpturenpark in Niederhöchstadt. „Inside“, „Mooka 2#3“ und „Windsbraut“ hat Anklam die drei Skulpturen im Skulpturenpark genannt.

Von Jöran Harders

"Die glänzenden und transparenten Skulpturen wirken wie eine Zeichnung im Raum“ – so beschreibt Bürgermeister Mathias Geiger (FDP) den Eindruck, den die Werke des Bildhauers Axel Anklam, die im Eschborner Stadtgebiet aufgestellt wurden, auf ihn machen. Im Skulpturenpark in Niederhöchstadt haben drei Skulpturen ein vorläufiges Zuhause gefunden. Sie bestehen aus Edelstahl und Edelstahlnetzen, die Anklam zu geschwungenen Gebilden geformt hat.

„Ich wollte Körper schaffen, die sich nicht aus bestehenden Formen oder Bewegungen herleiten lassen, und mich vom Ergebnis selbst überraschen lassen“, erklärt Axel Anklam. Daher habe er sich bei der Gestaltung der Skulpturen von Physik und Musiktheorie leiten lassen. Um seine Idee zu verwirklichen, baute sich der Künstler ein Monochord – ein Musikinstrument mit mehreren gleich gestimmten Seiten – und maß anhand der bei verschiedenen Tönen schwingenden Seitenlängen die Schwingungsverhältnisse der Intervalle. Die dabei entstehenden Zahlenproportionen verwendete er für die Konstruktion der Edelstahlskulpturen.

„Inside“, „Mooka 2#3“ und „Windsbraut“ hat Anklam die drei Skulpturen im Skulpturenpark genannt. Insgesamt acht seiner Werke werden viereinhalb Monate lang in Eschborn zu sehen sein. Sieben Skulpturen wurden im Freien installiert, eine befindet sich in der Galerie am Rathaus in der Unterortstraße.

Bürgermeister Geiger wünscht sich, dass eine der Skulpturen dauerhaft in der Stadt bleiben kann. „In einer Abstimmung sollen die Eschborner entscheiden, welche Skulptur ihnen am besten gefällt. Ich werde dann den Stadtverordneten vorschlagen, dass sie den Ankauf dieser Skulptur beschließen.“

Zwischen 70 000 und 100 000 Euro sind pro Jahr im städtischen Haushalt für den Kunstkauf vorgesehen. 2002 begann die Stadt eine Skulpturenmeile zu entwickeln, die sich von Eschborn-Süd bis zum 2010 eingerichteten Skulpturenpark in Niederhöchstadt zieht. „Skulpturen verwandeln die Stadt, so dass sie immer wieder neu erlebbar wird“, sagt Geiger.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare