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Nur schwer zu verkaufen: Die unter Denkmalschutz stehende Stadthalle.
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Nur schwer zu verkaufen: Die unter Denkmalschutz stehende Stadthalle.

Hattersheim

Auf dem Weg zur schwarzen Null

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Mit geringfügigen Änderungen haben die Stadtverordneten am Donnerstag Abend den von Bürgermeisterin Antje Köster (SPD) vorgelegten Doppelhaushalt 2015/16 mehrheitlich beschlossen.

Dagegen votierten FWG, FDP und CDU, die lieber jeweils einen Einzelhaushalt für die kommenden zwei Jahre gesehen hätten.

„Die Kassen der Kommunen sind klamm“, sagte der SPD-Ortsvorsitzende und Stadtverordnete Ralf Meik, „Bund und Land belasten sie immer mehr, ohne sie zu unterstützen.“ Deshalb erfülle es ihn mit Stolz, dass Hattersheim als Schutzschirmgemeinde den Konsolidierungsplan erfüllt und für 2016 einen ausgeglichen Haushalt vorgelegt habe. Man solle „diesen Erfolg“ nicht zerreden. Das Wichtigste sei es, beim strengen Sparkurs den sozialen Frieden zu erhalten.

CDU-Fraktionschef Michael Minnert wären allerdings Rückstellungen lieber gewesen. Der Doppelhaushalt, so kritisierte er, sei auf vage Hoffnungen gegründet. Schon einjährige Haushalte hätten bisher keinen Bestand gehabt, weil Prognosestörungen einen Nachtragshaushalt erforderten. Um den Haushalt auszugleichen, würde die Stadt den weiteren Verfall von öffentlichen Gebäuden in Kauf nehmen. Zudem veräußere sie nun ihre eigenen Grundstücke. „Die verscherbeln das letzte Silber“, habe er von Bürgern gehört. „Wir befürchten, dass das dicke Ende irgendwann kommen wird.“

Neun Gebäude und Grundstücke, die verkauft werden sollen, hat der Magistrat in einer Übersicht vorgelegt. Hinzu kommt die Stadthalle mit dem angrenzenden Gebiet bis zum Jugendhaus. Bisher hat sich kein ernsthafter Interessent gefunden. Die FDP hatte deswegen vorgeschlagen, die denkmalgeschützte Halle zu sanieren und unter der Regie der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft zu betreiben. Dieser Antrag wurde jedoch schon im Haupt- und Finanzausschuss ohne jede Diskussion von allen anderen Fraktionen abgelehnt.

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