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Wasserampel soll kommen

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Infos für Bürger in Planung

Schwalbach - Der Verbrauch von Trinkwasser erreiche derzeit Spitzenwerte und könne nur durch den maximalen Bezug von Wasser von außerhalb gedeckt werden - so warnte im vergangenen Sommer die Nachbarstadt Kronberg ihre Bürger. Deshalb wurden bestimmte Vorgaben für die Bürger zur Einsparung von Trinkwasser veröffentlicht. Was gerade gilt, das können die Kronberger auf der städtischen Internetseite an einer sogenannten Wasserampel erkennen.

Auch in Schwalbach war das Wasser knapp geworden. Mitte Juli stellte die Stadt Wasserspielgeräte auf den örtlichen Spielplätzen ab. Der Springbrunnen auf dem unteren Marktplatz wurde täglich nur noch wenige Stunden betrieben. Bürgermeister Alexander Immisch appellierte an die Schwalbacher, Wasser zu sparen. Eine Wasserampel auf der Internetseite, die auf einen Blick Auskunft über die Lage gibt, fehlt in Schwalbach allerdings.

Das soll anders werden: Die Stadtverordnetenversammlung hat die Einführung einer solchen Wasserampel einstimmig und ohne jede Diskussion beschlossen. Der Antrag dafür kam von CDU und SPD.

Welche Maßnahmen und Einsparungen bei welcher Farbe zu treffen sind, das soll der Magistrat noch festlegen. Natürlich kommt es dann noch darauf an, dies so zu veröffentlichen, dass möglichst viele Schwalbacher die Wasserampel auch kennen.

In vielen Kommunen seien die Bürger über notwendige Einsparungen informiert worden; dies müsse auch in Schwalbach besser umgesetzt werden als bisher. Dies und entsprechende Empfehlungen zum Wassersparen könne die Akzeptanz dieser Maßnahmen bei der Bevölkerung erhöhen. Und da das Sparen von Trinkwasser immer freiwillig ist, muss diese Akzeptanz als ganz wichtiger Erfolgsfaktor gelten. bt

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