Schwalbach

Viele ungültige Stimmzettel in Schwalbach

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
    schließen

Vor der Bürgermeister-Stichwahl richtet die Stadt einen Appell an die Briefwähler. Viele von denen hatten ungültige Zettel eingereicht.

Bei der Bürgermeisterwahl am 1. März hat eine relativ hohe Zahl an Wahlberechtigten von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Wie die Stadt mitteilte, traf das auf rund 25 Prozent der Wähler zu.

Doch Wahlleiter Alexander Barth sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn die Zahl der falsch ausgefüllten oder verpackten Briefwahlunterlagen hat noch deutlich stärker zugenommen. „Bei der Auszählung der Briefwahl mussten diesmal 87 rote Wahlbriefe beanstandet und aussortiert werden, so viele wie noch nie zuvor. Viele Wählerstimmen konnten daher nicht in das Wahlergebnis einfließen.“

Unterlagen

Bis zum Freitag, 13. März, 13 Uhr, können noch Briefwahlunterlagen für die Stichwahl ausgestellt werden.

Daher lautet sein Appell an die Wähler für die Stichwahl, die am 15. März ansteht: „Beachten Sie bitte aufmerksam die mitgeschickte Anleitung und die Hinweise auf den Briefumschlägen. Eigentlich ist die Briefwahl nicht schwierig, wenn man sich kurz mit der Anleitung vertraut macht.“

Etliche Wahlscheine wurden mit der Angabe von Name und Adresse mit zum Stimmzettel gepackt oder überhaupt nicht beigefügt. Ebenso viele Wähler haben vergessen, die Versicherung an Eides statt auf dem Wahlschein zu unterschreiben. Rund sechs Prozent der Wahlbriefe blieben unberücksichtigt.

Die Entscheidung fällt am 15. März zwischen Dennis Seeger (CDU) und Alexander Immisch (SPD). 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare