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Schwalbach

SPD/FDP-Koalition ist abgewählt

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Bündnispartner SPD und FDP haben zusammen keine Mehrheit mehr im Stadtpalament. Neue Koalitionen mit CDU oder Grünen sind möglich.

Die Schwalbacher SPD hat mit fast 36 Prozent der Wählerstimmen bei der Kommunalwahl zwar das mit Abstand beste Ergebnis der Sozialdemokraten im Main-Taunus-Kreis erreicht. Das bisherige Regierungsbündnis mit den Liberalen fortzuführen, ist in der Heimatstadt der hessischen SPD-Chefin Nancy Faeser aber nicht möglich. Dafür haben die beiden Parteien zusammen am Sonntag nicht ausreichend Stimmen bekommen.

„Wir haben im Wahlkampf für uns gekämpft und keinerlei Koalitionsaussagen gemacht“, sagte SPD-Spitzenkandidat Eyke Grüning am gestrigen Dienstag der FR. Kurz nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses könne er deshalb noch keine Aussage dazu machen, mit welcher Partei seine Fraktion im Hinblick auf eine Koalition Gespräche führen werde. Rechnerisch möglich wäre eine Zusammenarbeit mit der CDU oder mit den Grünen. Beide Bündnisse hätten mit 24 beziehungsweise 21 von 37 Stadtverordneten eine komfortable Mehrheit.

Aber auch die beiden bisherigen Oppositionsfraktionen CDU und Grüne könnten sich zu einer Koalition zusammenschließen. Mit 19 Sitzen wäre ihre Mehrheit im Parlament allerdings äußerst knapp.

Christdemokraten und Grüne hatten bereits in der vorvorangenen Wahlperiode in Schwalbach zusammengearbeitet. Damals musste SPD-Bürgermeisterin Christiane Augsburger sechs Jahre lang die Verwaltung ohne eigene Parlamentsmehrheit im Rücken führen. Ihr Nachfolger, der Sozialdemokrat Alexander Immisch, konnte sich seit seiner Wahl im vergangenen Jahr auf Rot-Gelb stützen.

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