1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Main-Taunus-Kreis
  4. Schwalbach

Krimi mit viel Lokalkolorit

Erstellt:

Kommentare

„Mord an der Alten Oper“ heißt das neue Buch von Lutz Ullrich

Schwalbach - Lutz Ullrich hat es wieder getan: Er hat sich mit Mord auseinandergesetzt, sich eine spannende Handlung ausgedacht, dazu recherchiert und daraus eine Geschichte verfasst, die jetzt druckfrisch vorliegt. „Mord an der Alten Oper“ heißt sein neuestes Werk.

Wenn es gut laufe, berichtet er dieser Zeitung, brauche er etwa ein Jahr für ein Buch. Dieses Mal habe es etwas länger gedauert. „Wenn es klappt, schreibe ich etwa eine Stunde am Tag, am liebsten am Morgen.“ Bevor er anfange zu schreiben, habe er seinen Hauptprotagonisten und seine Geschichte in den Grundstrukturen bereits fertig im Kopf - auch das Ende. „Dann schreibe ich es von vorne nach hinten weg.“

Lutz Ullrich ist Rechtsanwalt und Notar, engagiert sich politisch und ist auch im Vereinssport tätig. Auf die Frage, ob sein Tag 48 Stunden hat, lächelt der gebürtige Frankfurter. „Nein, leider nicht.“ Für sein Hobby nimmt sich der Autor, der mit seiner Familie in Schwalbach lebt, die Zeit, wann immer es geht. Dann sitzt er morgens am Laptop und tippt. Dabei habe er auch immer reale Vorbilder oder übernehme Charaktereigenschaften von Menschen, die er kenne. „Manche Personen haben sich auch wiedererkannt. Sie haben sich gefreut, weil ich freundlich mit ihnen umgehe“, berichtet er. Für die ganz fiesen Schurken oder Mörder verwende er sie aber nicht, ergänzt er.

Er lese selbst gerne Krimis und historische Romane, daher schreibe er Krimis mit viel Lokalkolorit. Seine Inspirationen hole er sich etwa beim Zeitungslesen oder aus den Nachrichten. Seine Geschichten hätten aber immer einen realen Hintergrund. Sein Debüt „Der Kandidat“ erschien 2009. Seither schreibt der Familienvater seine Mordgeschichten.

Dieses Mal dreht sich sein Frankfurt-Krimi nicht um seinen Kommissar Tom Bohland. „Es ist nicht aus der Reihe, sondern ein eigenständiges Buch“, so Ullrich. Und darum geht’s: Ende der 80er Jahre wird der Politiker Achim Hagemann vor der Alten Oper erschossen. Die Hintergründe bleiben rätselhaft. 30 Jahre später stirbt der Staranwalt Wolfgang Hauck - und seine Enkelin ist die einzige, die nicht an einen natürlichen Tod glaubt. nay

„Mord an der Alten Oper“ (ISBN 978-3-946247-298-9) ist als Taschenbuch und E-Book erschienen. Es ist für 10,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Auch interessant

Kommentare