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Gräberkosten erhöhen sich

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Neue Friedhofsgebühren

Schwalbach - Ohne jede Debatte hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig neue Friedhofsgebühren beschlossen. Dabei hätte es Diskussionsstoff genug gegeben, steigen die Gebühren doch erheblich an, sobald die neue Satzung in Kraft tritt. Ausgerechnet für die gängigen Reihengräber müssen Angehörige fortan doppelt so tief in die Tasche greifen wie bisher. Die gravierendsten Veränderungen gab es bei den inzwischen sehr gängigen Urnengräbern. Das Urnenreihengrab kostet 1210 statt bisher 630 Euro. Dabei setzt sich dieser Betrag zusammen aus der eigentlichen Bestattungsgebühr von 330 Euro und dem Kauf der Nutzungsrechte, die 735 Euro kosten. Die Bestattungsgebühr decken die Kosten der Bestattung ab, die Gebühr für die Nutzungsrechte letztlich anteilig die Kosten für den Betrieb des Friedhofes bis zum Abräumen der Grabstätte. Beim Urnenwahlgrab beträgt die Gebühr 1660 statt 1418 Euro. Das Reihengrab in einer Urnenwand verteuert sich von 678 auf 1170 Euro, das Wahlgrab in der Urnenwand von 1466 auf 1570 Euro. Erheblich gesenkt werden die Preise für Kindergräber: von 1748 auf 1225 Euro. Teurer wurde auch die Beerdigung eines Sarges in einer Grabkammer: um 440 auf 1810 Euro. Gesenkt wurden die Gebühren für Grabkammern, in denen nur ein oder zwei Särge untergebracht werden können. bt

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