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Stadtrat Ebert, Schulleiter Rother und Kreis-Schuldezernent Kollmeier (v.l.) am Baustandort hinter der Süd-West-Schule.
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Stadtrat Ebert, Schulleiter Rother und Kreis-Schuldezernent Kollmeier (v.l.) am Baustandort hinter der Süd-West-Schule.

Eschborn

Schulanbau für den Ganztag

  • VonUlrich Gehring
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Die Grundschule Süd-West in Eschborn soll eine vollgültige Ganztagsschule werden. In einen neuen Erweiterungsbau soll die Betreuung zum Schuljahr 2018 einziehen.

Zum Schuljahr 2018 / 19 soll Eschborns Grundschule Süd-West eine vollgültige Ganztagsschule sein. Dafür ist ein Erweiterungsbau angestrebt, dessen Planung der Kreis nun ausschreibt. Zu Ostern 2017 sollen die Architekten liefern, anderthalb Jahre darauf die Baufirmen. Auf dem Schulhof werden zwei Platanen fallen, damit an der Nordwestecke der zweistöckigen Schule der dreistöckige Anbau mit 1238 Quadratmetern Gesamtfläche erfolgen kann. Laut Schulleiter Hajo Rother hat künftig jeder Jahrgang seine eigene Ebene – entweder im Alt- oder im Neubau.

Im Laufe der Neuerung macht die Stadt ihre zwei Horte und das Schulkinderhaus zu. Dort wo der Hort am Alten Höchster Weg abgerissen wird, erhalten die Grundschulkinder Ersatz für das entfallene Stück Schulhof. Das Schulkinderhaus soll künftig anders genutzt werden, und was aus dem Gebäude des Hortes Süd-West wird, ist noch offen. „Beispielgebend“, „eine neue Dimension“: Kreis-Schuldezernent Wolfgang Kollmeier (CDU) wählt große Worte, wenn er davon spricht, Schule und Betreuung unter einem Dach zu vereinen. Schulleiter Rother sekundiert: „So etwas haben wir deutschlandweit nicht noch einmal gefunden.“

Die Besonderheiten? Alle drei Horte werden künftig in die Grundschule integriert. Kollmeier erläutert: Andernorts würden sie beim Übergang zur vollgültigen Ganztagsschule zugunsten der Schulkinderbetreuung aufgelöst, in der dann auch viele Seiteneinsteiger beschäftigt werden. Eschborn hingegen leistet sich weiterhin sein Hortpersonal, das dann auch vormittags zu Unterrichtszeiten mit einbezogen sein wird wie die Lehrkräfte künftig auch Nachmittags mitbetreuen sollen.

Das verzahnte Arbeiten spart auch Steuergeld, so Kollmeier: Morgens leer stehende Horte und nachmittags verwaiste Schulen wird es so nicht mehr geben. Gleichwohl drang Eschborn auf großzügig bemessene Räumlichkeiten. Erster Stadtrat Thomas Ebert (Grüne) begründet dies mit den erwarteten Bevölkerungszuwächsen durch potenzielle Baugebiete am Westrand der Stadt.

Stadt und Kreis haben sich in längeren Verhandlungen geeinigt, von den erwarteten acht Millionen Euro Baukosten je die Hälfte zu tragen. Dennoch steuert Eschborn zunächst fünf Millionen Euro bei, womit es aber schon die Betriebskosten für das Gebäude für die nächsten 50 Jahre abgilt.

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