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Ins Netz gegangen: Zollfahnder heben ein Schmuggelzentrum für Glasaale in einem stillgelegten China-Restaurant aus.

Flughafen

Schmuggelzentrum für Glasaale aufgeflogen

Zollfahnder heben ein Zentrum für den internationalen Schmuggel von Glasaalen in Liederbach aus.

Frankfurter Zollfahnder haben einen Umschlagplatz für den internationalen Schmuggel mit Glasaalen ausgehoben. Wie Zoll und Staatsanwaltschaft am Dienstag berichteten, fanden die Ermittler in einem geschlossenen China-Restaurant in Liederbach (Main-Taunus-Kreis) mehrere Wasserbecken und zahlreiches Equipment für den Schmuggel der vom Aussterben bedrohten Tiere. 210 000 artengeschützte Glasaale konnten gerettet werden, drei mutmaßliche Täter wurden dort festgenommen.

Seit Monaten waren immer wieder geschmuggelte Glasaale am Frankfurter Flughafen entdeckt worden, zum ersten Mal Ende November 2018. Danach folgten zwei weitere Fälle im Dezember und ein Aufgriff am Stuttgarter Flughafen im Januar. 

Die Tiere wurden im Rhein bei Heidesheim nahe Mainz ausgewildert. Sie gelten in Asien als Delikatesse, stehen aber auf der Roten Liste gefährdeter Arten und dürfen nicht ausgeführt werden. (dpa)

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